Verkehrsausschuss besucht Bochumer Opelwerk

Bei einem gemeinsamen Besuch des Opelwerkes in Bochum informierten sich der Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss des Landtags über die eingeleitete Umstrukturierung des Betriebes. Ein weiterer Schwerpunkt im Gespräch mit der Werksleitung und dem Betriebsratsvorsitzenden waren Konzepte zur Elektromobilität.

Im Bochumer Werk können etwa 1200 Fahrzeuge pro Tag im Dreischichtbetrieb gebaut werden. In den drei Bochumer Opelwerken sind insgesamt rund 5170 Menschen beschäftigt. Opel will leider 1.200 Arbeitsplätze bis Ende 2011 abbauen, dies ist Teil des mit dem Mutterkonzern GM abgestimmten Sanierungsplans des Konzerns.

Am Ende des Besuches standen den Abgeordneten ein Opel „Ampera“ und ein Wasserstoff/Brennstoffzellen-betriebener Opel  „Hedrogen4“ für Testfahrten zur Verfügung. Die Markteinführung der Elektrolimosine „Ampera“ ist für Ende 2011 geplant. Gebaut wird der Wagen derzeit noch in den USA, das Bochumer Werk bemüht sich darum diesen Wagen als zweites Modell neben dem Opel Astra in Zukunft in der Ruhrmetropole fertigen zu können.

Im Eisenacher Werk wird demnächst der erste Elektro-Kleinwagen Opel „Junior“ vom Band rollen. Der „Hydrogen4“ soll bis 2015 marktreif sein. Er wir mit Wasserstoff betrieben, der aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll.

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