Radschnellweg Ruhr – Erstes Teilstück fertig

Zu einer Tour auf dem ersten fertigen Teilstück des künftigen Radschnellweges Ruhr trafen sich in Essen der zuständige RVR-Planungsdezernent Martin Tönnes, der verkehrspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Stephan Kühn, Essens Bürgermeister Rolf Fliss, der grüne Fraktionsgeschäftsführer Helmar Pless und Arndt Klocke.

Auf der Strecke der früheren „Rheinischen Bahn“ ist mittlerweile das erste Teilstück der Radschnellstrecke fertig gestellt, die später von Hamm über Dortmund, Bochum, Essen, Mülheim bis nach Duisburg führen soll. Es soll hiermit reale Alternative für PendlerInnen und Pendler geschaffen werden, die statt im Stau auf der A40 mit dem Rad über die Schnellweg zum Arbeitsplatz gelangen können. Die Landesregierung hat solche in den Niederlanden schon lange üblichen Strecken in seinem neuen „Aktionsplan Nahmobilität“ ausdrücklich als Perspektive auch für andere Landesteile mit aufgenommen. Der damalige grüne Verkehrsstaatssekretär Horst Becker hatte im Frühjahr den Startschuss für den bislang bundesweit einmaligen Aktionsplan gegeben. Geprüft werden soll nun, ob auch der Bund Zuschüsse für den Bau solcher Radfernstrecken analog zum Bau von Autobahnen geben kann. Stephan Kühn sagte dabei seine Unterstützung für die Prüfung dieses Anliegens zu.

Interessante Links zum Thema:
http://www.metropoleruhr.de/presse/radschnellweg-ruhr.html
http://www.rp-online.de/politik/nrw/rot-gruen-plant-fahrrad-autobahnen-in-nrw-1.2908064

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