Grünes Kino: Zwischen Geld und Menschenwürde

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Mit „Was bin ich wert?“ stand das Grüne Kino als Kooperationspartner des Sommerblut Kulturfestivals im Zeichen des Mottos 2014 „Geld“. Mit einer Vielzahl von Beispielen und kleinen Geschichten erzählte der Dokufilm eindrucksvoll, wie in unserer Welt Menschen auf Euro und Cent durchkalkuliert werden. Und in vielen Fällen das resignierende Resume, sich nicht dem (Selbst-)Vermarktungssystem entziehen zu können. Neben sehr bedrückenden Geschichten, wie von Organhandel, ist es doch zuletzt die Infragestellung eines generellen Prinzips, den Menschen tatsächlich auf eine spezielle Geld-Summe reduzieren zu können. Dies wurde auch in der anschließenden Diskussion mit dem Filmregisseur Peter Scharf deutlich, der heraustellte, dass der Mensch ein Wert an sich darstellt und von diesem Grundsatz her gedacht werden muss.

Foto (v.l.n.r): Rolf Emmerich und Clara Despineux (Sommerblut), Arndt Klocke MdL, Peter Scharf.

 

 

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