NRW-Wohnraumförderung erfolgreich – Milliardenmarke übertroffen

Wohnraumfoerderung ShareErfolgreiche Baupolitik in NRW: Über 11.000 Wohnungen – davon 9.301 preisgebundene Mietwohnungen – wurden im Jahr 2016 mit mehr als einer Milliarde Euro gefördert. Dazu Arndt Klocke: „Unseren Anspruch, nachhaltigen, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnungsbau zu schaffen, haben wir nachdrücklich in die Tat umgesetzt. Das gehört in die Erfolgsbilanz.“

In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2016 so viele preiswerte Wohnungen gebaut worden wie seit Jahren nicht mehr. 11.149 Wohnungen (Vorjahr: 9.195) wurden mit Fördermitteln in Höhe von 1,06 Milliarden Euro unterstützt. Die rot-grüne Landesregierung hatte das Programm wegen der hohen Nachfrage von Investoren im Juni 2016 von 800 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro aufgestockt. Das Programm wird auch 2017 in dieser Höhe fortgesetzt.

Besonders erfreulich ist das Ergebnis im Kern des Programms, der Förderung von preisgünstigen Mietwohnungen. Im Jahr 2016 wurden 9.301 Mietwohnungen und Wohnheimplätze mit Landesmitteln gefördert. Das entspricht einem Zuwachs von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die besseren Förderkonditionen mit Tilgungsnachlässen von bis zu 25 Prozent werden am Markt sehr gut angenommen. Mit den besseren Konditionen wurden gleichzeitig die Sozialbindung von 15 auf 20 bzw. 25 Jahre verlängert. Ziel des Programms ist es, den Menschen ein bezahlbares und lebenswertes Zuhause bieten zu können.

Zu den Ergebnissen im Einzelnen:

Eingesetzt wurden insgesamt 1,06 Milliarden Euro (2015: 668 Mio. Euro); das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme der Fördermittel um 58,5 Prozent. Mit diesen Mitteln wurden 9.301 neue Mietwohnungen und Heimplätze gefördert (2015: 5.583 Wohnungen), 1.619 Wohnungen modernisiert (2015: 3.293 Wohnungen) und 229 Eigentumsmaßnahmen unterstützt (2015: 512 Wohnungen). Insgesamt konnten 11.149 Wohnungen gefördert werden. Die Gesamtzahl der geförderten Wohnungen stieg damit um über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (9.195 Wohnungen).

Innerhalb des Programmes wurden auch 1.074 Wohnheimplätze für Studierende mit 54,87 Millionen Euro (Vorjahr 2015: 34,9 Mio. Euro/719 Wohneinheiten) gefördert. Mit dem verstärkten studentischen Wohnungsbau setzt Nordrhein-Westfalen wichtige Akzente für die Zukunft. Denn bezahlbarer Wohnraum für Studierende wird immer mehr zum Standortkriterium im Wettbewerb um die besten und klügsten Köpfe in der Bundesrepublik.

Zu dem guten Ergebnis im Mietwohnungsneubau beigetragen hat auch das Programm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge (RL Flü). In diesem Bereich wurden mehr als 1.429 Wohnungen mit insgesamt 152,5 Millionen Euro (+ 90,9 Prozent) gefördert.

Die Förderung von Wohnraum für Menschen mit Behinderungen ist im Förderjahr 2016 sogar um 135 Prozent gestiegen (2016: 28,77 Mio. Euro/582 WE; 2015: 12,21 Mio. Euro/273 WE). Ebenfalls auffällig ist das gute Ergebnis im Bereich des experimentellen Wohnungsbaus zur Umsetzung innovativer Lösungsansätze im Wohnungsbau und zur Umsetzung von Landeswettbewerben mit einem Volumen von 17,7 Millionen Euro.

Die Förderung von Bestandsinvestitionen ist um 54 Prozent gesunken. Gründe für die rückläufigen Förderergebnisse liegen unter anderem in der Konzentration der Investoren auf das Segment der Neubauförderung sowie den attraktiven Förderalternativen der KfW. Darüber hinaus konnten bereits im Förderjahr 2015 mit den Starterquartieren (Energetische Sanierung Plus) große Förderprojekte realisiert werden, die nicht in jedem Jahr in gleicher Höhe anstehen.

Bei der Eigentumsförderung sind aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase, die eine Eigentumsbildung für weite Kreise der Bevölkerung auch ohne Förderung ermöglicht, die Zahlen weiter rückläufig (-25 Prozent). Die Entwicklung der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist jedenfalls stabil.

Die detaillierten Förderzahlen der Kreise und kreisfreien Städte können Sie hier einsehen.

Die aktuellen Förderbedingungen finden Sie hier.

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