Mit Ministerin Steffens beim Institut für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Essen

Der Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Technologie im Landtag, Arndt Klocke, hat zusammen mit NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und dem Landesvorsitzenden der Aids-Hilfe NRW, Arne Kayser, das neue Institut für HIV-Forschung am Universitätsklinikum in Essen besucht.

Das Institut verfolgt im wesentlichen drei Ziele: Das Leben von HIV Patienten durch neue Therapieansätze und -methoden zu verbessern, potentielle Heilungsansätze zu erforschen und Impfstoffstrategien mitzuentwickeln.

Weltweit sind über 35 Millionen Menschen mit HIV infiziert und über 39 Millionen Menschen bereits an der Immunschwäche AIDS verstorben. Zwar hat die Entwicklung effektiver antiretroviraler Behandlungsmethoden das Leben HIV-positiver Patienten in der westlichen Welt verbessert, jedoch stellt die tägliche Medikamenteneinnahme bisher eine lebenslange medizinische, ökonomische und psychologische Belastung dar.

Zwar kann eine langfristige Behandlung das Virus unter die Nachweisgrenze unterdrückt werden, eine Heilung ist jedoch trotz intensiver Studien bisher nicht möglich. Auch gibt es bisher keinen Impfstoff, der eine HIV Erkrankung vorbeugen könnte.

Im Institut, das im November eröffnete, forscht ein zwölfköpfiges Wissenschaftler*innen-Team unter der Leitung von Prof.Dr. Hendrik Streeck an Methoden, um das Leben von HIV-Positiven zu verbessern. Die Gäste haben bei ihrem Besuch ein hochmotiviertes, junges Team kennen gelernt, von dem in den nächsten Jahren wichtige Impulse zu erwarten sind. Wir wünschen gutes Gelingen und viel Erfolg bei dieser wichtigen Aufgabe.

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