Fraktion vor Ort: Zu Besuch beim Ehrenfelder Genossenschaftsbauprojekt

Am Ausschwärmtag der Grünen ‪Landtagsfraktion („Fraktion vor Ort“) besuchte Arndt Klocke das „Nachbarschaftshaus“ der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft „DIE EHRENFELDER“ in Köln.  Diese ist nicht nur Kölns größte Wohnungsgenossenschaft mit ihren über 600 Häusern, befindet sich diese auch in Arndts Wahlkreis in Ehrenfeld.

Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum und den Anstrengungen der Landesregierung und der regierungstragenden Fraktionen, diesem verantwortungsvoll gerecht zu werden, ist die Wohnungswirtschaft ein wichtiger Partner bei der Realisierung des Ziels. Aus Grüner Sicht sind dabei insbesondere die Unternehmen aus der kommunalen/ öffentlichen, genossenschaftlichen, kirchlichen sowie industrieverbundenen/ privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft hervorzuheben, da hier oftmals innovative Konzepte zur Umsetzung von Quartiersansätzen u.a. Berücksichtigung finden.

Wie das Beispiel des „Nachbarschaftshaus“ zeigt, sind neben dem Wohnen auch weitere Aspekte die das soziale Miteinander unter den Bewohnern im Viertel fördern wichtig. Es geht bei dem 2005 erworbenen und 2007 Grundsanierten und neu eröffneten ehemaligen Jugendtreff der katholischen Gemeinde St. Barbara darum, einen lebendigen Treffpunkt für Mitglieder und Bewohner zu schaffen. Dies wird durch eine Vielzahl von Kursen ermöglicht. Diese Kurse reichen von Musik, über Yoga bis zum hin zum Theaterspielen. Dieses große Angebot wird unter der sozialen Leitung von Frau Ferner ermöglicht, welche die Genossenschaft angestellt hat. Bei den vielen Kursen geht es aber auch um Eigeninitiative und Verantwortung.

Von knappem Wohnraum bis zur Sanierung ganzer Quartiere: Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen. DIE EHRENFELDER haben mit ihren vielen laufenden Bauvorhaben, wie z.B. die Ossendorfer Gartenhöfe, sich dieser Herausforderung gestelllt. Mit 48 neuen Häusern (ca. 420 Wohneinheiten) bis 2021, trägt sie dazu, dass viele Familien preiswert, qualitativ hochwertig und energetisch wohnen zu können. Herr Staar und Frau Ferner berichteten von den vielen Aktivitäten des „Nachbarschaftshaus“ und der weiteren Projekten wie z.B. dem Mehrgenerationenhaus.

Gerade in den Ballungszentren NRWs wird immer mehr bezahlbarer Wohnraum gebraucht, in anderen Landesteilen stehen viele Wohnungen leer. In der Stadt wie im ländlichen Raum werden einzelne Objekte oder ganze Quartiere saniert. Andernorts werden Wohnungsbestände umgebaut, um sie zukünftig anders nutzen zu können. Die rot-grüne Landesregierung unterstützt die Immobilien- und Wohnungswirtschaft dabei bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum dort zu schaffen, wo die Menschen ihn brauchen. Hierzu hat das Land sein Wohnraumförderprogramm im Jahr 2016 von 800 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro aufgestockt.

Es bedarf jedoch mehr solcher Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft wie DIE EHRENFELDER, damit es auch in Zukunft in Köln bezahlbaren Wohnraum gibt.

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