Elektro-Lastenräder: Europas größtes Sharing-Angebot in Köln gestartet

Schadstoff- und Klimabelastung, Stau und Parkplatzmangel – immer mehr Autos drängen in die Ballungsräume. Noch scheint „Peak Car“ nicht erreicht zu sein, dabei haben viele Städte in Deutschland und weltweit eine Verkehrswende bitter nötig. Neue Mobilitätslösungen sind gefragt: Sie müssen Platz sparen, Emissionen vermeiden, praktisch sein – und am besten auch noch Spaß machen.

In Köln startete daher Donk-EE, das größte Verleihsystem für Elektro-Lastenräder in Europa. Die Räder sind Einkaufshelfer, Umzugswagen und Kinderkutsche – und vieles mehr. Registrierte Nutzer können die Räder unkompliziert über eine App buchen und bei Stationspartnern im Stadtgebiet abholen. Donk-EE soll den Radverkehr in Köln stärken, klimaschädliche Autofahrten ersetzen und nachhaltige Elektromobilität unkompliziert erfahrbar machen.

Hinter Donk-EE steht das Unternehmen Green Moves Rheinland, eine Tochter des Öko-Energieversorgers NATURSTROM AG. Ermöglicht wird Donk-EE auch durch Mittel des „Bundeswettbewerbs Klimaschutz durch Radverkehr“, einer Initiative des Bundesumweltministeriums. Zur Vorstellung des Elektro-Lastenrad-Sharing Donk-EE fand am 28.06.2017 in Köln eine Pressekonferenz statt, bei der der Fraktionsvorsitzende der NRW Grünen, Arndt Klocke MdL, das Projekt mitpräsentierte.

Er nutzte die Gelegenheit, auch für eine entsprechende Radinfrastruktur zu werben. So seien auch Radschnellwege eine für den Lieferverkehr hochspannende Innovation. Schließlich böten diese nicht nur für die Strecken zur Arbeit Vorteile, sondern auch für multifunktionale Verbindungen. „Hier kann der Kurier- und Warentransportdienste mit dem Fahrrad besonders effizient stattfinden, insbesondere die teure und kritische letzte Meile kann so kostengünstiger überwunden werden. Radschnellwege sind zudem optimale Zubringer sowohl zum Öffentlichen Personennahverkehr – in Holland werden rd. 45 Prozent aller Zubringerwege zu Bahnstationen mit dem Fahrrad erledigt – als auch eine Chance für den Fahrradtourismus“, führt Klocke aus.

Mehr zum Projekt, sowie die Lastenradstandorte und Preise finden sich auf der Projektwebiste.

 

 

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