PM: „Verkehrsminister Wüst muss seinen Ankündigungen Taten folgen lassen“ – Lärmabhängige Start- und Landeentgelte am Flughafen Köln/Bonn

Anlässlich der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion der Grünen bezüglich der lärmabhängigen Start- und Landeentgelte am Flughafen Köln/Bonn erklärt Arndt Klocke:

„Von der vollmundigen Ankündigung im Koalitionsvertrag von CDU und FDP, einen besseren Fluglärmschutz durch eine stärkere Spreizung lärmabhängiger Start- und Landeentgelte zu erreichen, ist bislang wenig zu merken. Gemessen an der Entgeltregelung am Hamburger und Frankfurter Flughafen sind die Anreize zur Vermeidung nächtlicher Flüge durch höhere Entgelte am Köln-Bonner Flughafen deutlich zu gering. In Hamburg zahlen Flugzeuge zwischen 0 und 6 Uhr Entgeltaufschläge von 700 Prozent. Die Entgeltordnung des Flughafens Frankfurt belohnt den Einbau lärmmindernder Wirbelgeneratoren an Flugzeugen und die technische Umrüstung auf satellitengestützte Navigationssysteme, die lärmärmere Anflugverfahren ermöglichen.

Wir sind gespannt, welche Ergebnisse die von Verkehrsminister Hendrik Wüst angekündigten Gespräche mit der Geschäftsführung bezüglich einer stärkeren Spreizung der lärmabhängigen Start- und Landeentgelte am Flughafen Köln/Bonn haben.

Auf jeden Fall sollten diese Gespräche schnellstens erfolgen und eventuelle Ergebnisse dem Landtag und der Fluglärmkommission vorgestellt werden.“

Hinweis: Die Antwort auf die Kleine Anfrage findet sich hier.

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