PrEP – große Potentiale zur Senkung der HIV-Neuinfektionen

PrEP steht als Abkürzung für Präexpositionsprophylaxe. Bei einer PrEP nehmen HIV-negative Menschen ein HIV-Medikament vorbeugend ein, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen. Die PrEP ist erwiesenermaßen eine effektive und kosteneffiziente Strategie zur HIV-Prävention bei MSM in Deutschland.

Durch das Präparat können laut Studien bis 2030 geschätzt 8.900 HIV-Infektionen in Deutschland verhindert werden. Auch lassen sich in der Praxis im Ausland, wie beispielsweise in London und New York, bereits substanzielle Senkungen der HIV-Neuinfektionen beobachten.

Die Grüne Landtagsfraktion möchte deshalb wissen, wie die Landesregierung diese neuen Potentiale zur Senkung der HIV-Neuinfektionen nutzen will. Den: Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist weitgehend konstant. Im Jahr 2016 infizierten sich laut Robert-Koch-Institut wie im Jahr 2015 rund 3.100 Menschen mit HIV.

Der Fraktionsvorsitzende Arndt Klocke ist überzeugt: „Was Menschen vor einer HIV-Infektion bewahren kann und wirkt, sollte unter adäquater medizinischer Information und Betreuung auch zum Einsatz kommen können. Ich habe deshalb mit meinen Fachkolleg*innen eine Anfrage gestellt, welches Wirkungspotential die Landesregierung in PrEP als Baustein einer modernen Präventionsstrategie gegen Neuinfektionen sieht. Und natürlich auch, wie sie dieses konkret nutzen will.“

Die Anfrage ist hier zu finden und wird nun innerhalb von vier Wochen seitens der Landesregierung beantwortet werden.

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