Grünes Kino zeigt „Freistatt“

Grünes Kino zeigt im November zusammen mit LAG Säkulare Grüne NRW den Film „Freistatt“. Dieser Spielfilm aus dem Jahr 2015 und auf dem Max-Ophüls-Festival mit dem Publikumspreis und dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet wurde, erzählt die Geschichte deutscher Heimkinder in Niedersachsen und beruht auf einer wahren Begebenheit. Der schreckliche Alltag von Jugendlichen in vielen Erziehungsanstalten in der Bundesrepublik der 60er und 70er Jahre war voller brutaler Gewalt und Misshandlungen. Der Regisseur Marc Brummund erzählt von dem gleichnamigen „Arbeitserziehungslager“ in Niedersachsen, das als ein besonders hartes Beispiel für die Heimunterbringung gilt. Mitten im Moorgebiet lag dieses Heim, wo Jugendliche an sechs Tagen die Woche im Torfabbau arbeiten mussten. Fluchtversuche waren beinahe unmöglich.

Anschließendes Filmgespräch mit:

  • Klaus Jünschke (Buchautor, leitete 25 Jahre Gesprächsgruppen mit Jugendlichen in der JVA Köln)
  • Dieter Göbel (Leiter des Fachbereichs Jugend beim LVR)

Moderation: Arndt Klocke (MdL)

 

Zeit: Di., 27.11.2018, 19:00 Uhr

Ort: Filmpalette, Lübecker Str. 15, Köln

Eintritt: 7 € (ermäßigt 6€)

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.