Arndt Klocke auf Wohnungstour in NRW – diesmal in seinem Wahlkreis in Nippes

Das Thema Wohnen entwickelt sich in Deutschland zunehmend zur sozialen Frage. Der bezahlbare Wohnraum wird zur Mangelware und vertreibt immer mehr Menschen aus ihrer Heimat. Daher hat sich der Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik der Grünen Landtagsfraktion Arndt Klocke auf seiner Wohnungstour „Wie wollen wir wohnen?“ zur Aufgabe gemacht, vor Ort über die Zustände in NRW einen Überblick zu verschaffen und besonders nach Best-Practice-Beispielen Ausschau zu halten, um Alternativen aufzuzeigen.

Am vergangenen Freitag besuchte Arndt Klocke zwei Projekte in seinem Wahlkreis in Nippes. Beide Projekte befinden sich im neuen Clouth Quartier und wurden vom  Architekturbüro Klaus Zeller GmbH in enger Abstimmung mit der Baugruppe realisiert. Sowohl das Projekt Energie+, als auch das Projekt Wunschnachbarn wurden mit Preisen ausgezeichnet. Beide Projekte stechen durch ihre ökologische Bauweise und sozialen Komponente heraus und überzeugten nicht nur Experten sondern vor allem auch die Bewohner*innen und Baugruppen.

Das Projekt Energie+ in Nippes, ist ein Neubau zweier Mehrfamilienhäuser mit Gemeinschaftsraum, Gemeinschaftsgarten und Tiefgarage im Passivhausstandard. Durch die zusätzliche Photovoltaikanlagen auf beiden Gebäudedächern macht das Gebäude einen großen Schritt in Richtung eines Nullenergiehauses in der Jahresbilanz. Auch an ein Gemeinschaftsraum in einem ehemaligen Pförtnerhaus und Gemeinschaftsgarten wurde gedacht. Dies führt zum besseren Zusammenleben der Bewohner*innen untereinander und die monolithische Bauweise mit Ziegelwänden integriert sich sehr gut in die Umgebungsbauten und erinnert an das alte Clouth Gelände.

Das Projekt Wunschnachbarn ist ein ganz besonderes Mehrfamilienhaus. Als Neubau mit insgesamt 16 Wohnungen nach Passivhausstandard verfügt es über besondere Merkmale der Nachhaltigkeit und des sozialen Miteinanders.

Für das soziale Miteinander existieren ein Gemeinschaftsraum, ein Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftswerkstatt im Keller sowie ein gemeinschaftliches Gästezimmer, welches nicht nur von allen Bewohner*innen des Hauses sondern auch von den unmittelbaren Nachbarn des Mehrfamilienhauses genutzt werden kann.

Zudem wurde in dem Haus eine Wohngruppe mit einer Gemeinschaftsküche gegründet, von deren Gemütlich- und Geselligkeit sich der Abgeordnete selbst überzeugen lassen konnte. Zuletzt überzeugt das Projekt auch über seine Fassadenbegrünung, Wasserzisterne, passivbauweise und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept mit CarSharing und einem gemeinsam angeschafften elektrisch unterstütztes Lastenfahrrad sowie ein paar Fahrradanhängern.

Weitere Informationen entnehmen Sie auch auf der Seite des Architekturbüros

Zu den Wunschnachbarn können sich auf der eigenen Seite weitere Informationen eingeholt werden

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