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16Mrz

Verkehrspolitischer Unsinn: Gigaliner in NRW nicht willkommen!

Häfen Köln Arndt KlockeIn NRW bröckeln die Autobahnbrücken des Bundes unter der Last der vielen Lkw und Herr Dobrindt verkündet, wie er noch mehr Güter auf die Straße holen will. Maut und Gigaliner – Minister Dobrindt wird seinem Ruf als verkehrspolitischem Geisterfahrer weiter gerecht.

Der Bundesverkehrsminister interpretiert den Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Feldversuch Gigaliner eindeutig zu positiv.

NRW bleibt bei seiner Ablehnung und wird den Feldversuch des Bundes nicht mitmachen. Dass wir offen für Innovationen sind, zeigt die neue Ausnahme für bestimmte LKW, die besonders für den kombinierten Verkehr Straße-Schiene geeignet sein könnten. Aber diese Fahrzeugkombinationen, sogenannte Euro-Trailer, haben von den Größenverhältnissen rein gar nichts mit dem verkehrspolitischen Unsinn Gigaliner zu tun. Diese vielversprechende Alternative hat eine Länge von 17,8 Metern. Damit Euro-Trailer rollen können, müsste kein Geld in die Hand genommen werden, um Straßen anzupassen.

Gigaliner hingegen sind ein Sicherheitsrisiko, sowohl auf Autobahnen wie auch insbesondere im nachgeordneten Straßennetz. Kreuzungen, Ampeln, Kreisel, Bahnübergänge, Rastplätze – die Straßen sind auf riesige Laster nicht eingestellt und müssten teuer umgebaut werden. Zudem machen Gigaliner den Straßentransport im Vergleich zu Bahn und Schiff attraktiver und führen zu mehr schädlichem Straßengüterverkehr – die Zeche zahlen Mensch und Umwelt.

Rot-Grün in NRW setzt weiter auf Bestandspflege bei den Straßen und Verlagerung von Gütern auf die Bahn und das Schiff.

06Mrz

Interview zur Verkehrspolitik – Stadtteilmagazin “Für Nippes”: Auf ein Kölsch im Kappes

Kappes1Auf ein Kölsch im Kappes mit Arndt Klocke
Landtagsabgeordeter aus Ostwestfalen ist fest im Rheinland verwurzelt

Eigentlich wollte Arndt Klocke Lehrer werden. Dann kam vieles anders und seit 2012 sitzt der 44-Jährige für Bündnis 90/Die Grünen zum zweiten Mal im Düsseldorfer Landtag. Als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist der in Vlotho aufgewachsene Referent, der seit 2002 in Nippes wohnt, genau der richtige Ansprechpartner für unseren Schwerpunkt-Thema Verkehr.

Für Nippes: Herr Klocke, was kann ein Landtagsabgeordneter in Düsseldorf für Nippes tun?

Arndt Klocke: Das hängt vom Themenschwerpunkt ab. Beim Verkehr ist es beispielsweise der Radverkehr oder der Flughafen, Thema Nachtfluglärm. Ein großer Schwerpunkt ist die Sanierung der Brücken rund um Köln. (…hier finden Sie das gesamte Interview…)

Kappes2

Wir danken für die freundliche Genehmigung der Redaktion “Für Nippes“; Fotos Biber Happe

03Mrz

Mitmachen beim Jugendlandtag!

AK_Jugendlandtag 2011

Vom 11. – 13. Juni 2015 findet in Düsseldorf der 7. Jugend-Landtag NRW statt. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den Stühlen der  Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.
Der siebte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über  Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.
Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung und Verpflegung. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige.

Bewerbung:
Kurze Bewerbungsmail, was Dich am Jugend-Landtag interessiert, mit Namen, Adresse, Foto bis zum 19.03. an max.derichsweiler@landtag.nrw.de

27Feb

Düsseldorfer Airport beantragt mehr Kapazitäten – Grüne dagegen

nachtflug

Der Düsseldorfer Flughafen hat heute bei der Landesregierung eine Ausweitung seiner Kapazitäten beantragt. Dazu Arndt Klocke, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion: “Die vom Flughafen Düsseldorf als großes Entgegenkommen an die Fluglärmbetroffenen dargestellten Änderungen sind unzureichend. Wir Grünen lehnen die beantragte Kapazitätserweiterung ab und verweisen auf die klaren Festlegungen im Koalitionsvertrag.

Der Angerlandvergleich, der vor 50 Jahren Rahmenbedingungen für den Flugbetrieb im Einklang mit den Anliegergemeinden gesetzt hat, wäre durch eine Genehmigung verletzt. Auch der veränderte Antrag umfasst immer noch die Erhöhung der planbaren Flugbewegungen auf 60 pro Stunde im Zweibahnbetrieb. Dies führt zu einer unzumutbaren Mehrbelastung der Bevölkerung durch Fluglärm. Wir brauchen stattdessen eine deutliche Verbesserung bei der Einhaltung der Verspätungsregelung und dadurch mehr Ruhe in den Tagesrandzeiten.”

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