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20Mai

Mit bunter Vielfalt gegen Homophobie

IDAHOT_2014

Am 17. Mai setzten die Kölner Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen gegen Homo- und Transphobie. Zum International Day Against Homo- and Transphobia (IDAHOT) versammelten sich über 500 Menschen auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom. Der Tag erinnert an den 17.05. 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation WHO beschloss Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Krankheiten zu streichen. In Deutschland kann noch ein anderer Zusammenhang mit der Zahlenkombination hergestellt werden: Der §175 StGB stand lange für die strafrechtliche, systematische Verfolgung und Verurteilung von männlichen Homosexuellen von der Kaiserzeit, über das NS-Regime bis in die Bundesrepublik.

Mit bunten Luftballons und einer Karte mit einer Botschaft gegen Homo- und Transphobie, die sich zeitgleich in den Himmel erhoben, wurde es zu einer wirksamen Aktion für mehr Vielfalt. Passend zur anstehenden Europawahl wurde auch der Blick auf europäische Länder gelegt, in denen Schwule, Lesben, Bi- Trans- und Intersexuelle (LSBTI) immer noch diskriminiert werden. Dass auch die Große Koalition in der Berlin die europäischen Antidiskriminierungsstandarts blockiert, macht es um so deutlicher, dass nur mit starken GRÜNEN hier eine Änderungen erwirkt werden kann.

Ein Video des Kölner-Stadtanzeigers zu der Aktion [hier]

Foto (v.l.n.r.): Andrea Asch MdL, Volker Beck MdB, Sven Lehmann, Arndt Klocke MdL, Svenja Rabenstein, Max Christian Derichsweiler (im Hintergrund)

 

13Mai

Für bessere Verbindungen – Grüne NRW Mobilitätstour

Mobtour1Seit Anfang Mai ist die grüne Mobilitäts-Tour zur Kommunalwahl am 25.Mai im Land unterwegs. Sie bringt die aktuellen verkehrspolitischen Themen in Kooperation mit den örtlichen grünen KandidatInnen mit einem Aktionsstand in die Innenstädte. Am Stand gibt es:  Pedelecs und eBikes zum ausprobieren und VerkehrspolitikerInnen, die ein offenes Ohr für Eure Anliegen haben. Mit unserer nachhaltigen Verkehrspolitik legen wir den Schwerpunkt auf die Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen im Straßenverkehr und fordern, dass Teilhabe am Verkehr für alle Menschen erschwinglich bleibt. Auf den Bildern: Fotos der Termine in Borken und Lemgo

Die Termine der Tour sind auf der Seite der Grünen NRW zu finden.

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07Mai

Teilnahmerekord bei NRW Radsternfahrt in Düsseldorf

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Einen Besucherrekord hat die diesjährige landesweite ADFC (Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club) Radsternfahrt erreicht. 7.500 RadfahrerInnen aus ganz NRW demonstrierten in Düsseldorf bei bestem Wetter für eine bessere Mobilität und mehr Platz für Radfahrende.

Dieses Jahr führte die 23 Kilometer lange Hauptstrecke von der Königsallee u. a. über zwei Rheinbrücken, durch den Rheinufertunnel sowie den Medienhafen. An keiner roten Ampel musste gehalten werden, denn die Polizei sowie zahlreiche Ordner eskortierten den Radlerstrom über den gesamten Streckenverlauf. Eine hervorragende Gelegenheit, Düsseldorf aus einer interessanten anderen Perspektive kennenzulernen, die mit politischem Willen die alltägliche sein könnte.

Am Zielpunkt auf der Kö fand nach der Rundfahrt das große Abschlussfest statt. Hier konnten sich die Teilnehmer stärken und sich an diversen Ständen rund um die Themen Fahrrad und nachhaltige Mobilität informieren. Zudem fand auf der Hauptbühne eine Podiumsdiskussion statt. Arndt Klocke, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, äußerte sich dort zu verschiedenen Themen rund um das Fahrrad und die Verkehrspolitik in ganz NRW.

Weitere Informationen zur Radsternfahrt sind beim ADFC-NRW zu finden. Auch ein Video zur Veranstaltung ist abrufbar.

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06Mai

Grünes Kino: “Was ist gutes Leben?”

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Zum Tag der Arbeit am 01. Mai zeigte das Grüne Kino im nahezu ausverkauften Cinenova in Ehrenfeld den Film “Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral”. Menschliche Beispiele quer aus der Gesellschaft wurden überspitzt präsentiert und dabei durch Experten-Interviews das Verhältnis der Menschen zur Arbeit hinterfragt und kritisiert. Gerade in einer konsumorientierten Gesellschaft, die auf Wachstum und Profit ausgerichtet ist, wirkt die Arbeit identitätsstiftend: Alle identifizieren sich durch ihre Arbeit- “Wer bin ich?”: Eine Frage die philosophisch-religiöse Züge trägt.

Im Anschluss wurde eifrig über den Film und das Thema Arbeit diskutiert. Unter der Moderation vom Arndt Klocke waren sich der Regisseur Konstantin Faigle und der grüne Landesvorsitzende Sven Lehmann einig, dass ein “Bedinungsloses Grundeinkommen” (oder besser: “Ein Bürgergeld”) Freiräume schafft, kreativ zu wirken, und sich in der Arbeit nicht in der Weise vom Lohn abhängig macht. Sven Lehmann würde beispielsweise ein Literatur-Kunst-und-Begegnungs-Café als Non-Profit-Projekt eröffnen. Das Vorurteile, dass niemand mehr Arbeiten würde, würden Studien wiederlegen; die Diskussionsrunde war hierfür ein Beispiel: Alle würden trotz eines Grundeinkommens weiter das arbeiten, was sie bisher tun. Christiane Martin, grüne Bezirksbürgermeisterinkandidatin in Ehrenfeld, traf den Nagel auf den Kopf: “Eigentlich geht es doch darum, wie gutes Leben aussehen kann!” Die Verwirklichung von Ideen ist ein Potential, das im bestehenden Arbeitssystem zu kurz kommt. Martin Herrndorf, vom Colabor in Ehrenfeld, war mit Mitorganisator von “Tag des guten Lebens” in Ehrenfeld. Hier kann weiter angeknüpft werden auch auf kommunaler Ebene. Christiane Martin stellte daher die Möglichkeit eines monatlichen autofreien Tages auf der Venloer Straße in den Raum, um Platz für Freiräume und Begegnung zu schaffen.

Foto (v.l.n.r.): Sven Lehmann, Christiane Martin, Martin Herrndorf, Konstantin Faigle, Arndt Klocke MdL

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