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29Okt

PM zur Sondersitzung “Kommunalfinanzen”

Anbei eine Pressemitteilung der drei Kölner Landtagsabgeordneten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Arndt Klocke, Andrea Asch und Arif Ünal, zum heutigen Landtagsbeschluss “Kommunalfinanzen”:

Heutige Sondersitzung zu NRW-Kommunalfinanzen im Landtag

Kölner Grünen Abgeordnete begrüßen Landtagsbeschluss zur Unterstützung für die Stadtfinanzen

Der NRW-Landtag befasste sich heute in einer Sondersitzung mit der zugespitzten Lage der NRW Kommunalfinanzen. Dazu erklären die drei Kölner Landtagsabgeordneten der Grünen, Arndt Klocke, Andrea Asch und Arif Ünal:

„Viele nordrhein-westfälische Kommunen leiden stark unter einer massiven und steigenden Schuldenlast, darunter auch Köln. Das Aktionsbündnis der NRW-Städte „Raus aus den Schulden“ hat seit Herbst letzten Jahres starken Druck ausgeübt, damit sich die Landespolitik dieses drängenden Themas annimmt. Denn den massiv steigenden Anforderungen an die Städte, vor allem im Sozial- und Bildungsbereich, stehen immer weniger Einnahmen zur Verfügung. Dies führt zu einem steigenden Finanzierungsdefizit. Für die Bürger heißt dies, dass es an Kinderbetreuungsplätzen fehlt, Theatern und Schwimmbädern die Schließung droht, Schulen nicht saniert werden können, die Infrastruktur verfällt und sozial-gesellschaftliche Aufgaben nicht ausreichend wahrgenommen werden können.

Die Kommunen müssen finanziell besser ausgestattet werden, wenn sie die ihnen auferlegten Aufgaben bewältigen sollen. Das Land hat sich heute mit einem Beschluss über Fraktionsgrenzen hinaus klar dieser Verantwortung gestellt. Dies begrüßen wir als Kölner und Grüne Abgeordnete außerordentlich.

Allerdings kann dies nur der erste Schritt sein. Die rot-grüne Landesregierung wird sich durch dieses klare Votum gestärkt in Berlin für die Belange der Kommunen einsetzen. Der Bund muss sich dringend am Aufwand für die Soziallasten zur Hälfte beteiligen. Der Lebensqualität der Kölnerinnen und Kölner kann das nur guttun.“

Foto (v.l.): Arif Ünal, Gabriele Klug (designierte Kämmerin der Stadt Köln), Andrea Asch und Arndt Klocke vor der Sonderplenarsitzung „Kommunalfinanzen“ im Düsseldorfer Landtag

Weitere Informationen zum Antrag sind hier zu finden: Kommunalfinanzen

28Okt

“Du schwule Sau!” – Schule gegen Homophobie

“Schwule Sau!” ist das beliebteste Schimpfwort auf den deutschen Schulhöfen. Das Gymnasium Rodenkirchen im Kölner Süden hat Homophobie in ihrer Schule den Kampf angesagt. Unterstützt von dem durch das Land NRW geförderte Projekt “Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt” zieht die Schule an einem Strang. Sie wollen ein tolerantes Klima in ihrer Schule. Dafür wurden sie mit dem Siegel “Schule ohne Homophobie ausgezeichnet.
Der Einladung, sich selbst einen Einblick in das Projekt zuverschaffen, sind meine Landtagskollegin Josefine Paul, mein Wahlkreismitarbeiter Max Derichsweiler und ich gerne gefolgt. Zusammen mit engagierten SchülerInnen und LehrerInnen wurden wir auf den aktuellen Stand gebraucht: Neben Aktionswochen zu diesem Thema, wurde im Foyer von den Schülern eine Plakatserie erstellt und ein Filmabend “Homophobie im Fußball” organisiert. Wie sehr und intensiv die SchülerInnen selbst nach kurzer Zeit sensibilisiert sind, zeigte sich, als wir zusammen mit einer Klasse der Unterstufen über das Thema diskutierten. Es ist wünschenswert, wenn bald möglichste viele Schulen, auch Haupt- und Realschulen, in Köln mit dem Siegel “Schule ohne Homophobie” ausgezeichnet werden.

Foto: Arndt Klocke und Josefine Paul, zusammen mit SchülerInnen und LehrerInnen, Schulleiterin Frau Roselieb, Wahlkreismitarbeiter Max Derichsweiler und Stefanie Weber vom Jugendzentrum anyway köln.

21Okt

Welche Nachteile entstehen NRW durch S21

Anbei meine Pressemitteilung zu Stuttgart 21:

Grüne stellen Anfrage zu Stuttgart 21

Klocke: Welche Nachteile entstehen für das Land NRW?  

Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 beschäftigt jetzt auch die NRW-Landesregierung. In einer Kleinen Anfrage will der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Arndt Klocke MdL, von der Landesregierung wissen, welche Nachteile durch das Megainvestitionsprojekt im Land Baden-Württemberg bei dem Erhalt und Ausbau der Schienenstrecken in NRW zu erwarten sind.

Arndt Klocke MdL, verkehrspolitischer Sprecher: „Das bevölkerungsreichste Bundesland mit 18 Millionen Bürgerinnen und Bürgern leidet schon seit Jahren an einer Vielzahl von Engpässen im Schienennetz. Der Zustand einer Vielzahl von Bahnhöfen und Haltepunkten im Land ist erbärmlich und die Fahrgäste müssen wie zum Beispiel im Duisburger Hauptbahnhof wegen undichter Dächer im Regen auf den nächsten Zug warten. Für den Güterverkehr auf der Schiene ist der Bau der Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen sowie der dringend notwendige Lärmschutz längst überfällig.

Hauptursache für Verspätungen im Zugverkehr sind die seit Jahren bekannten Engpässe in den Bahnhöfen Köln und Dortmund. Auch der Ausbau der eingleisigen Strecke zwischen Lünen und Münster wird uns seit Jahren von der Bahn AG versprochen, aber über das Zeichnen von Plänen hinaus bringt der Bahnkonzern das Projekt nicht voran.

Angesichts der milliardenschweren Investitionen für ein städtebauliches Projekt in Stuttgart und vor dem Hintergrund massiver Kürzungspläne seitens der Bundesregierung ist zu befürchten, dass in den nächsten Jahren dringend notwendige Investitionen in das Schienennetz des Landes entweder stark verschoben oder sogar ganz ausbleiben werden. Hierzu möchte ich klare Antworten erhalten, denn die Menschen in NRW haben einen Anspruch, über die Sachverhalte informiert zu werden.“

Die Kleine Anfrage ist hier zu finden.

14Okt

Studiengebühren werden abgeschafft!

Foto: Carolin Butterwegge, Arndt Klocke, Mathias Burchardt

Nach der ersten Lesung im Landtag ist das “Studiengebührenabschaffungsgesetz” von der rot-grünen Landesregierung  auf den Weg gebracht worden. Demnach werden alle allgemeinen Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012 in ganz NRW abgeschafft. Neben der Abschaffung der unsozialen Studiengebühren zur Entlastung der Studierenden bleibt das Ziel die Qualität von Lehre und Studium an unseren Hochschulen dauerhaft zu verbessern.

Als Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Landtags möchte ich mit den direkt Beteiligten diskutieren, Fragen zum Verfahren erläutern und  Anregungen aufnehmen. Hierzu wurde an der Uni Köln eineDiskussion organisiert, auf der ich zusammen mit meiner Landtagskollegin Carolin Butterwegge (Die LINKE) teilnahm.

Im Vorfeld der Diskussionsrunde sprach ich außerdem mit Vertretern von campus:grün Köln, der grünen Hochschulgruppe an der Uni Köln.

Foto: Carolin Butterwegge, Arndt Klocke, Mathias Burchardt (v.l.n.r.)

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