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02Apr

Schienenengpass NRW – Diskussion in Herzogenrath

Am Freitag fand im Technologiepark Herzogenrath die eine Diskussionsveranstaltung zum Schienenverkehr in NRW statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe “Bahntour: Aufs grüne Gleis”, die von der grünen Bundestagsfraktion organisiert wird.

Auf die Begrüßung durch Gastgeberin und Bundestagsabgeordnete Bettina Herlitzius folgten Input-Referate des parlamentarischen NRW-Staatssekretärs Horst Becker MdL und des verkehrspolitischen Sprechers der grünen Bundestagsfraktion, Dr. Anton Hofreiter. Ergänzt wurden die beiden politischen Vorträge durch Koen Cuypers vom Hafens Antwerpen und Hans König (IVV), die die zu erwartenden Entwicklungen im Bereich des Schienengüterverkehrs insbesondere in der Aachener Region darstellten.

In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion unter meiner Moderation wurde deutlich, dass ein Ausbau der Schieneninfrastruktur in NRW dringend notwendig ist. Wenn dies nicht geschieht, wird in Zukunft das Verkehrsaufkommen auf den ohnehin überlasteten Straßen und Autobahnen noch weiter zunehmen.

Bettina Herlitzius MdB unterstrich daher zurecht noch einmal die gemeinsame Forderung von Bundes- und Landtagsfraktion nach einem dritten Gleis zwischen Aachen/Köln und Aachen/Mönchengladbach.

Handouts und weiter Informationen zur Veranstaltung sind auf der Homepage von Bettina Herlitzius zu finden

Foto (v.l.n.r.): Oliver Krischer MdB, StS Horst Becker, Bettina Herlitzius MdB, Anton Hofreiter MdB, Arndt Klocke MdL

30Mrz

“Heute ist ein guter Tag!”

Günes Kino mit Kerstin Müller und Arndt Klocke
zum 100. internationalen Frauentag:
Frauen in Bewegung-von Südafrika bis in die arabische Welt

Das grüne Kino zeigte die Dokumentation “Helen Zille – Demokratin aus Leidenschaft”:
Sie ist weiß, deutschstämmig, hat jüdische Vorfahren, wurde christlich erzogen und ist seit 2009 Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape in Südafrika Für den ANC ist sie zu einer ernst zu nehmenden politischen Gegnerin geworden, die unerschrocken gegen Korruption, Armut und Machtmissbrauch kämpft. Helen Zille kann Beispiel sein für die Durchsetzung von Mitbestimmung und Frauenrechten auch in anderen Teilen der Welt.

Im anschließenden Gespräch wurde nicht nur über die Rechte der Frauen in Südafrika und Helen Zille diskutiert, sondern auch eine Brücke zu den aktuellen Ereignissen in der arabischen Welt geschlagen. Denn in Ägypten und Tunesien sollen jetzt die Frauen, die maßgeblich mit die Proteste getragen haben, gar nicht erst mitreden dürfen. In den wichtigen Verfassungskommissionen sind sie nicht vertreten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass in den starken Demokratiebewegungen gerade jetzt auch der Fokus auf die Rechte der Frauen gelegt werden muss, um eine rechtliche Gleichstellung zu sichern und dem Anspruch der Demokratie an sich gerecht zu werden.

Foto (v.l.n.r.):
Samar Heinein, (Ägypten), Journalistin
Monika Mack, Producerin, Bildersturm Köln
Moderation: Arndt Klocke, Grüner Landtagsabgeordneter
Kerstin Müller, außenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion

23Mrz

Klocke: Verkehrspolitik der Landesregierung erhält deutliche Unterstützung

Zur heutigen Landtagsanhörung zur Zukunft der Straßen- und Schienenverkehrsprojekte in NRW habe ich folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Die Prämisse des rot-grünen Koalitionsvertrags lautet ‚Priorisierung des Straßenerhalts vor dem Neubau‘. Die Richtigkeit dieser Neuausrichtung wurde heute in der Expertenanhörung bestätigt. Investitionen in den Straßenerhalt haben einen deutlich höheren Kosten-Nutzen-Faktor und schaffen im Vergleich mehr Arbeitsplätze. Dies bestätigte auch der renommierte Kölner Verkehrswissenschaftler Prof. Herbert Baum in seinen Ausführungen.

Im Gegensatz zur Kritik der FDP an der Landesregierung hat sich gezeigt, dass insbesondere die fehlenden Investitionen des Bundes für NRW problematisch sind. 2012 werden beispielsweise die Mittel des Bundes für den Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen im größten und verkehrsreichsten Bundesland gegenüber 2011 um 46 Prozent gekürzt. Auch den zentralen Bahn-Infrastrukturprojekten wie Betuwe und RRX fehlt die Unterstützung aus Berlin.

Wir unterstützen ausdrücklich die Forderung der kommunalen Spitzenverbände an den Bund, die Einnahmen aus der LKW-Maut auch in andere Verkehrsträger wie Schiene oder Wasserwege zu reinvestieren. Der Verkehr wird in den nächsten Jahren nach allen Prognosen deutlich zunehmen. Die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hängt auch davon ab, ob Mobilität und Logistik nachhaltig und vieldimensional gedacht werden.

Eine vorausschauende Verkehrspolitik ist weit mehr als Straßenneubau, das sollten endlich auch CDU und FDP verstehen.“

17Mrz

Klocke: Schluss mit schwarz-gelbem Planungswahnsinn

Zur heutigen Einbringung des Entwurfs zum Landeshaushalt 2011 in den Ausschuss für Verkehr, Bauen und Wohnen des Landtags NRW und zur gestrigen Aussage von Bundesverkehrsminister Ramsauer zum Straßenbau habe ich heute folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Mit dem Haushalt 2011 wird ein überfälliger Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung NRWs eingeleitet. Wie schon im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen festgehalten, werden wir den Fokus auf den Straßenerhalt legen. Die Pflege der Straßensubstanz wurde in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt, dabei ist genau dieser Erhalt die günstigste Variante, sichere und schnelle Mobilität auf der Straße sicherzustellen.

Ich freue mich, dass sich diese Erkenntnis langsam auch beim Bundesverkehrsminister Ramsauer durchsetzt. Gestern erklärte er in Berlin, die schweren Frostschäden auf den Bundesfernstraßen notfalls mit Mitteln für den Neubau von Ortsumgehungen ausbessern zu wollen. Währenddessen sprechen sich CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag für eine Fortsetzung des unbezahlbaren Planungswahnsinns aus.

Wer Bauprojekte planen lässt, die letztlich nicht finanzierbar sind, verschwendet dabei massiv Steuergelder. Der abgewählte NRW-Verkehrsminister Wittke hat den Bürgerinnen und Bürgern mit seinen langen Vorhabenlisten in den letzten fünf Jahren Sand in die Augen gestreut. CDU und FDP wollen offensichtlich weiter in seine Fußstapfen treten. Skandalös ist auch, dass gleichzeitig die schwarz-gelbe Bundesregierung die Mittel für den Straßenbau in NRW drastisch kürzen will und im Haushalt 2012 dem Land gegenüber 2010 weniger als die Hälfte zur Verfügung stellt. Rot-Grün wird genau prüfen, an welcher Stelle jeder einzelne verbliebene Euro am sinnvollsten investiert werden kann. Wir sind uns sicher: Die Menschen merken genau, wer seriöse Politik betreibt.“

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