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Aktuelles

Pressemitteilungen, Termine, Fotos – alles Neue und Aktuelle findet Ihr hier!

 

 

16Mrz

Grünes Kino mit “The King’s Speech”

 

Wie Stottern nicht nur das eigene Leben, sondern die Weltgeschichte beeinflusst, zeigt “The King’s Speech”: Albert, der Herzog von York, stottert und wird König von England. Beim Ausbruch des 2. Weltkrieges soll er über Rundfunk eine Ansprache an die Nation halten. Mit unorthodoxen Methoden kann ein Logopäde Alberts Vertrauen gewinnen.

Mit dem mehrfach ausgezeichneten Film (u.a. vier Oscars) sollte das Thema Stottern und besonders die betroffenen Menschen in der Reihe ‘Grünes Kino’ mit dem NRW Landtagsabgeordneten Arndt Klocke in den Mittelpunkt gestellt werden. Im Anschluss diskutierten Arndt Klocke zusammen mit Malte Spitz, stotterndes Mitglied des grünen Bundesvorstands, und Mitgliedern der Stotterer Selbsthilfe Köln e.V. Sie berichteten über Therapieformen die individuell unterschiedlich aussehen können und besonders negativen Erlebnisse in der Schulzeit, wenn man als Stotterer wahrgenommen wird. Viele Kinobesucher des Ehrenfelder “Cinenovas” interessierten sich besonders für die persönlichen Lebenswege der Podiumsgäste, die das Stottern täglich begleitet.

(Foto: Christiane Martin)

10Mrz

Klocke: Ausbauoffensive für Busse und Bahnen

Zur heutigen Pressekonferenz des BUND mit einer Streichliste für 37 besonders umweltkritische Autobahn- und Bundesstraßen-Projekten erklärt Arndt Klocke MdL, verkehrspolitischer Sprecher:

„Die Forderung des BUND nach mehr Investitionen gegen den Straßenzerfall bei Fahrbahnen und Brückenbauwerken und bei den Autobahnen und Bundesstraßen haben wir mit dem Koalitionsvertrag in NRW bereits umgesetzt. Bei den Landesstraßen setzen wir die Priorität auf den Straßenerhalt. Mit 78,5 Millionen Euro werden wir den Investitionsstau bei den maroden Landesstraßen im Jahr 2011 mit aller Konsequenz angehen.

Die konstruktiven Vorschläge des BUND für eine Neuorientierung der Verkehrsinvestitionen des Bundes gehen in die richtige Richtung. Für das bevölkerungsreichste Bundesland NRW ist aber eine Ausbauoffensive im Schienennetz als auch die Sanierung der Bahnhöfe unverzichtbar. Die Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen und der Eiserne Rhein sind für den Wirtschaftsstandort NRW von großer Bedeutung, um Gütertransporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Mit Priorität ist seitens des Bundes der Rhein-Ruhr-Express zu versehen, um die tägliche Überlastung der Züge auf der Rhein-Ruhr-Achse zu beseitigen. Auch die Bundesmittel für die Finanzierung des Nahverkehrs auf der Schiene müssen sich an den tatsächlichen Notwendigkeiten orientieren. Im Vergleich der Bundesländer liegt das Land NRW auf dem hintersten Rang. Andere Bundesländer erhalten mehr als das doppelte pro Kopf, um den Nahverkehr auf der Schiene zu finanzieren.“

24Feb

Die Studiengebühren sind abgeschafft!

[Update: Link zum Video meiner Plenarrede] (VCL oder Realplayer erforderlich)

Ein wichtiges Wahlversprechen wurde heute eingelöst: Die NRW Studiengebühren sind abgeschafft!

Fünf Jahre nach Einführung der Studiengebühren haben wir dem neoliberalen Experiment von Schwarz-Gelb ein Ende bereitet und die Campus-Maut mit einer deutlichen Mehrheit im Parlament abgeschafft! Ab dem kommenden Wintersemester 2011/2012 wird es in NRW an unseren Hochschulen keine Studiengebühren mehr geben! Um es klar zu sagen: Auch Langzeitstudiengebühren oder Gebühren für die Aufnahme eines Zweitstudiums gehören der Vergangenheit an.

Nach zähem parlamentarischem Ringen ist die Debatte über die Frage von Bildungsgerechtigkeit und politischer Verantwortung zugunsten der Studierenden entschieden worden. Während CDU und FDP Hoteliers und Besserverdienende entlasten, wollen wir, dass Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht so vermögend sind, an unserem Bildungssystem partizipieren können. Nach wie vor ist das deutsche Hochschulsystem sozial selektiv wie kein anderes in der Welt, dabei sind wir – auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels – auf alle Talente aus allen Schichten der Bevölkerung angewiesen. 

Die heutige Entscheidung zur Abschaffung der Studiengebühren wird Signalwirkung für die gesamte Bildungslandschaft weit über NRW hinaus entfalten. Neben dem Saarland sind wir nach Hessen das zweite große Flächenland, das sich von der Campus-Maut verabschiedet. Hamburg plant unter der neuen Regierung nachzuziehen und in Baden-Württemberg ist die Abschaffung der Studiengebühren eine zentrale Wahlkampfaussage der Grünen.

In NRW haben wir nun unser Wahlversprechen eingelöst und einen entscheidenden Schritt getan weg von der Privat-vor-Staat-Politik der alten Landesregierung hin zu mehr landespolitischer Verantwortung für die Hochschullandschaft in NRW.

Natürlich ist die Refinanzierung der Studiengebühren kein Pappenstil aber wir tragen auch Sorge dafür, dass die Qualität von Studium und Lehre sich nicht verschlechtert. Deshalb kompensieren wir den Hochschulen die fehlenden Mittel in voller Höhe. Die eingeplanten 249 Mio. Euro sind eine zusätzliche Leistung durch das Land und sie stehen ausschließlich für die qualitative Verbesserung von Studium und Lehre zur Verfügung. Die Hochschulen erhalten diese Summe on top zur Grundfinanzierung. Dafür sind jedes Jahr 4,4 Mrd. Euro veranschlagt.

Wir Grüne haben uns auch dafür stark gemacht, im Studiengebührenabschaffungsgesetz die Mitbestimmung der Studierenden bei der Verwendung der Mittel für die Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre zu stärken. Mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder der Qualitätsverbesserungskommission soll aus Studierenden bestehen. Im Gesetz wird ausdrücklich die Relevanz des Votums zu den planerischen Vorschlägen im Interesse der Studierenden betont.

Ab dem kommenden Wintersemester werden nun endlich wieder gleiche Bildungschancen für alle gelten. Vor diesem Hintergrund ist es auch folgerichtig, weitere von CDU und FDP im Gesetz verankerte  Hürden abzubauen und sowohl die Betreuungsgebühren als auch die Abgaben für Auswahlverfahren an den Hochschulen für ausländische Studierende komplett zu streichen.

Das ist heute ein riesiger politischer Erfolg auf dem Weg zu einem gebührenfreien Studium bundesweit.

17Feb

Neugestaltung Rochusplatz in Bickendorf

Zu einem Gespräch in meinem Ehrenfelder Wahlkreis kam ich mit Mitgliedern der BI Bickendorf zur Umgestaltung des örtlichen Markt-Platzes, dem Rochusplatz, zusammen. Die Neustrukturierung dieses zentralen Raumes an der Venloer Strasse/Ecke Äußere Kanalstr. wird möglich durch den erfolgten Abriss des alten Rochus-Bades. Im Stadtteil wurde im letzten Jahr stattdessen das Ossendorf-Bad neu eröffnet. Der Platz des alten Sportbades ist bislang nicht neu bebaut worden. Die Bürgerinitiative hat jetzt eine Alternativ-Planung zu dem gültigen städtischen Konzept vorgelegt. Statt der bisherigen graden Trassenführung der Venloer Str. wird eine grundlegende Veränderung vorgeschlagen, die die Möglichkeit für einen größeren Marktplatz rund um die Kapelle ergeben würde. Mir erscheint dieser Vorschlag eine interessante Idee zu sein (Finanzierbarkeit vorausgesetzt), da er organischer ist und die räumlichen Möglichkeiten besser nutzen würde. Die Marktbeschicker und zahlreiche Anwohner haben sich bereits für diesen Vorschlag ausgesprochen. Die Stadtverwaltung lädt am 11.3. zu einem Diskurs mit ausgewählten VertreterInnen aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zu den verschiedenen Planungs-Varianten ein.

Bild: Auf dem Foto sind neben Vertretern der BI und mir die Grüne Ratsfrau Kirsten Reinhardt und der Grüne Ehrenfelder Bezirksvertreter Ralf Klemm zu sehen.

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