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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

15Dez

Arsch huh – 15.000 zeigen Flagge für ein tolerantes Köln

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Ein klares Statment gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit und für ein weltoffenes Köln haben am Sonntag 15.000 Kölnerinnen und Kölnern unter dem Motto “do bes Kölle” gezeigt. Ein überdeutliches Signal, dass die Bürgerinnen und Bürger Kölns nicht bereit sind, die Straßen – auf denen noch vor sieben Wochen eine unheilige Allianz von Hooligans und Rechtsextremen ihre im Gewaltexess endende “HoGeSa” veranstalteten – den Ewiggestrigen zu überlassen. Deutschland als Einwanderungsland im demografischen Wandel brauche mehr statt weniger Willkommenskultur allen gegenüber, die Freiheit und Würde der anderen achten und stärken, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, so waren sich die Demonstrierenden in guter “Arsch Huh”-Tradition einig.

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Fotos / oben: Arndt Klocke mit Norbert-Walter Borjans (NRW-Finanzminister), Sven Lehmann (Landesvorsitzender Grüne NRW), Horst Thelen und Svenja Rabenstein (beide Grüne Ratsfraktion Köln)  / unten: das Lindenstraßenensemble

09Dez

Grünes Kino im Januar: MEIN EHRENFELD – UNSERE ZUKUNFT

Das Kölner Veedel Ehrenfeld befindet sich im Wandel: Kreative Werkstätten und kleine Designer-Läden beleben ehemals öde Ecken, Deutschlands größte Moschee hat ihre Türen geöffnet, Brachflächen wie das Industrieareal des Helios-Geländes werden umgenutzt. Wie sehen Jugendliche ihren Stadtteil? Was erwarten, erhoffen sie sich für das Ehrenfeld der Zukunft?
Durch verschiedene Kurzfilme ist ein einzigartiges Projekt entstanden, das die Perspektive der Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt: So wird die Graffiti-Szene ebenso thematisiert, wie die Kreativmeile Körnerstrasse oder mit einem Rap-Video gearbeitet.
Nach einer grandiosen Premiere im Herbst 2014 zeigt das Grüne Kino mit dem Landtagsabgeordneten Arndt Klocke das Filmprojekt der Kölner Filmemacherin Anna Ditges und diskutiert im Anschluss zusammen mit der Regisseurin, einem jugendlichen Filmprotagonisten, wie Christiane Martin und Ralf Klemm von der Bezirksvertretung Ehrenfeld über den Film und die Ehrenfelder bzw. Kölner Stadtentwicklung.

Mo., 26.01. – 20.30 Uhr
FilmhausKino (Maybachstr.)
Eintritt: 6,50€

Filmprojekt MEIN EHRENFELD – UNSERE ZUKUNFT von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges. Punktfilm 2013. Zur Homepage [hier] . Pressestimmen [hier] .

01Dez

Weltaidstag: Diskriminierung von HIV-Infizierten Menschen beenden

AK-Sylvia-AidsAnlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember erklären die Grünen:

Prävention und Aufklärung sind unerlässlich in der Gesundheitspolitik. Zu einer erfolgreichen Strategie gegen HIV/Aids gehört jedoch auch der Kampf gegen Diskriminierung und soziale Ausgrenzung – national wie international. Die homophobe Politik gerade in Ländern mit stark steigenden Infektionsraten wie in Osteuropa und Teilen Afrikas verstößt gegen Menschenrechte und torpediert eine erfolgreiche Präventionsarbeit dort, aber auch für die hier bei uns lebenden Menschen. Leider werden auch in Deutschland Menschen aufgrund ihrer HIV- Infektion nach wie vor diskriminiert – im Alltag, im Beruf, vor allem aber auch im Gesundheitswesen. Angst vor Diskriminierung erschwert die Annahme der Präventionsangebote.

Bei rund einem Drittel der in Deutschland neu diagnostizierten HIV-Infizierten liegt bereits ein fortgeschrittener Immundefekt vor. Wir müssen den Menschen daher die Angst nehmen, frühzeitig Testangebote wahrzunehmen und früh mit einer Behandlung zu beginnen. Nur wer seinen Infektionsstatus kennt, kann auch verantwortlich handeln. Früher, diskriminierungsfreier Zugang zu unserem Gesundheitswesen ist daher unabdingbar für die Eindämmung des HI-Virus. Und dieser Zugang muss für alle möglich sein, auch unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status. Deshalb wollen wir künftig asylsuchende und geduldete Menschen vollständig in die Gesetzliche Krankenversicherung einbeziehen und dies durch den Bund finanzieren.

Die deutschen Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria wurden für das kommende Jahr zusammen gestrichen. Sie sinken von 245 auf 210 Millionen Euro. Die Bundesregierung verschließt sich zunehmend gegen das Schicksal der Erkrankten und wird auf internationaler Ebene ihrer Verantwortung nicht gerecht.

(Fotos: Aidshilfe NRW)

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26Nov

Nippeser Buchladen: Buy Local!

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Unter dem Motto „Fraktion vor Ort” besuchte die GRÜNE NRW-Landtagsfraktion Buchländen im ganzen Land. Einen spannenden Einblick bekam Arndt Klocke im Nippeser Buchladen durch die Inhaberin Dorothee Junck. Mit ihrem Konzept und ihren Ideen möchte sie ihren Kunden vor Augen führen, was ihr Buchladen für das Veedel Nippes bedeutet. Mit ‚Buy local!’ macht der Buchlanden zusammen mit anderen Buchhändlerinnen und Buchhändlern in Köln deutlich, dass Buchläden für die Menschen vor Ort da sind und auch ein Ort darstellen, in denen Menschen ins Gespräch kommen.

Der Nippeser Buchlanden ist im Veedel verankert und hat damit nicht nur eine ökonomische Funktion, sondern auch eine kulturelle: Sei es in Kooperation mit Schulen, bei Projekten, die gerade Jugendliche zum lesen ermuntern oder mit der Idee statt Plastiktüten einen gemeinsames Jutebeutel-Pfand-System zu entwickeln. Wer auf kompetente Beratung verzichten möchte, kann auch beim Nippser Buchladen unkompliziert online bestellen. Aktuelle Buchempfehlungen oder Hinweise zu eigenen Lesungen und Veranstaltungen findet man auf der eigenen Facebook-Seite. Der Popularität von Online-Lieferservice wie amazon oder Ketten wie Mayersche entgegenzutreten ist schwer, aber da setzt der Nippeser Buchladen auf ein reflektiertes Käuferverhalten: Wer gerne im Veedel wohnt und ein lebendiges, vielfältiges Veedel schätzt, der kauft im Nippeser Buchlanden- nicht zuletzt, weil amazon keinen Cent Steuern für bspw. die Schulen in Nippes zahlt. Wünschenswert wäre es, wenn wie in anderen Städten die Kölner Schulen selber entscheiden könnten, wo sie ihre Schulbücher kaufen.
Foto: Arndt Klocke, Dorothee Junck

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