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Kino mit Klocke

Kölner Kino mit Arndt Klocke

 

 

30Jun

Grünes Kino mit der Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker: WIR WOLLTEN DIE REPUBLIK VERÄNDERN: DER LIBERALE GERHART BAUM

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Gerhart Baum ist eines der liberalen Gewissen unseres Landes: Als Bundesinnenminister, Anwalt, Bürgerrechtler und FDP-Politiker hat er wichtige Anstöße zur gesellschaftlichen Entwicklung unseres Landes gegeben und gibt sie bis heute.
In der Film-Dokumentation „WIR WOLLEN DIE REPUBLIK VERÄNDERN – DER LIBERALE GERHART BAUM“ werden wichtige Stationen seines Lebens vorgestellt, politische Weggefährten kommen ausführlich zu Wort.

Im anschließenden Filmgespräch diskutieren die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker mit Gerhart Baum unter Moderation der grünen Landtagsvizepräsidenten Oliver Kemyes über Perspektiven zur Stärkung der Bürgergesellschaft.

Mo., 17. August – 20.00 Uhr

FilmhausKino, Maybachstr.111, 50670 Köln
Eintritt 6,-

30Jun

Grünes Kino zum Cologne Pride: GAY SEX IN THE 70s

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Trotz Sommer-Wetter waren die Plätze der Kölner Filmpalette zu gut drei Vierteln besetzt. Das Grüne Kino mit Arndt Klocke zeigte im Rahmen des Cologne Pride die Dokumentation GAY SEX IN THE 70s. Das schwule (Sex)Leben in der Zeit von Stonewall Aufruhr bis zu den ersten AIDS-Erkrankungen in New York steht hier im Zentrum: Mit einem Mix aus farbenfrohen Film- und Bildmaterial und Interviews mit Zeitzeugen taucht der Zuschauer in ein erotisches Jahrzehnt ein, in dem Sex mit vielen unterschiedlichen Partnern zum Lebensmotto gehörte. Der schwule Alltag war von Sex bestimmt: Nach dem Frühstück auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause auf den Piers, Abends im Darkroom oder in engen Anhängern von abgestellten Lastwagen. Sex wurde zu einer Form Sich-Kennenlernens, aus denen sehr oft gute Freundschaften hervorgingen. Ganz selbstverständlich für das Schwulsein zelebriert und besonders im Outdoor-Cruisen ebenso selbstverständlich den (nackten) Körper präsentiert: Sex als Befreiung. Die Community, die sich so und in den einschlägigen Bars und Lokalitäten zusammenfand, organisierte sich in der AIDS-Krise polititsch und traf sich in den neu gegründeten Initiativen wieder.

Besonders aus Kölner Perspektive berichteten die Szene-Kenner der 70er Jahre Georg Roth und Jochen Saurenbach. Politisch aktiv sein und Schwulenbars besuchen waren kein Widerspruch. Jochen Saurenbach bereicherte den Abend mit kleinen Anekdoten zu seinen oft ungeouteten, prominenten Besuchern und lüftete das Geheimnis über die Entstehung des Namens seiner Bar „Pimpernel“, als bloße lautmalerische Spielerei. Georg Roth erzählte vom Beginn der AIDS-Krise in Köln und wie er mit anderen die erste AIDSHILFE gründete.

Foto (v.l.n.r.): Jochen Saurenbach, Arndt Klocke MdL, Georg Roth

15Jun

Grünes Kino mit Arndt Klocke: GAY SEX IN THE 70s

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Grünes Kino mit Arndt Klocke: GAY SEX IN THE 70s
-im Rahmen des Cologne Pride 2015-

Das schwule (Sex)Leben in der Zeit von Stonewall Aufruhr bis zu den ersten AIDS-Erkrankungen in New York steht im Zentrum dieser Dokumentation: Mit einem Mix aus farbenfrohen Film- und Bildmaterial und Interviews mit Zeitzeugen tauchen die Zuschauer*innen in ein erotisches Jahrzehnt ein, in dem Sex mit vielen unterschiedlichen Partnern zum Lebensmotto gehörte.
Anschließende Diskussion:

  • Georg Roth (alias Sister George), Impro-Schauspieler, schwuler Seniorenarbeiter und Szene-Kenner
  • Jochen Saurenbach, in den 70er Wirt der schwulen Disko „Pimpernel“ am Kölner Rudolfplatz
  • Marcel Dams, schwuler Jung-Aktivist und „Teilzeitblogger“
  • Arndt Klocke MdL, Moderation

Mo., 29.06., 20.00 Uhr – Filmpalette Köln (Lübecker Str. 15.)
Eintritt: 6,50€

10Jun

Beunruhigende Einblicke in die Finanz- und Bankenwelt beim Grünen Kino

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Das Grüne Kino mit Arndt Klocke zeigte im Kölner FilmhausKino den prämierten Dokumentarfilm (Europäischer Filmpreis 2014: Bester Dokumentarfilm) MASTER OF THE UNIVERSE. Im Zentrum des Films steht der Ex-Investmentbanker Rainer Voss, der in dem Film aus seiner persönlichen Lebensgeschichte lebensnahe und strukturelle Erfahrungen mit dem System schildert. Dass es ihm nicht darum ging, die leitenden Manager und ‚das‘ Bankensystem allein für die finanz- und gesellschaftspolitischen Krisen verantwortlich zu machen, machte er auch in der an den Film anschließenden Diskussion deutlich. „Es ist eine umgekehrte Pyramide: Ich kenne keinen Bereich, in denen die kleinsten Gliedern einen solch immensen Schaden anrichten können.“ Er selber schilderte seinen Weg beginnend als kleiner Händler durch die Institutionen, in dem er und seine Familie sich anzupassen hatten. Über die Sinnhaftigkeit seiner Tätigkeit hätte nicht gedacht werden dürfen, das wäre einem Loyalitätsbruch gleichgekommen. „Vor 20 Jahren war die Haltedauer einer Aktie im Durchschnitt 4 Jahre und heute sind wir bei 22 Sekunden. Der Sinn eine Unternehmensbeteiligung für 22 Sekunden zu behalten. Also das kann mir keiner erklären.“ Das verwobene System von Finanzsektoren und Banken könne keiner vollständig durchdringen, was es auch so schwer macht, politisch konkret zu handeln. Aber es müsse mehr getan werden, klare Rahmenbedingungen geschaffen werden, um einen gesellschaftspolitischen und finanzpolitischen Kollaps zu vermeiden. Ob die Bankenkrise nicht schon schlimm genug gewesen sei mit all den gesellschaftspolitischen Folgen, sodass nun das System in eine andere Richtung denken und agieren würde, fragte zum Schluss Arndt Klocke. Voss: „Nein, sie haben es noch nicht verstanden!“

Foto: Arndt Klocke MdL, Rainer Voss (r.)

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