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Kino mit Klocke

Kölner Kino mit Arndt Klocke

 

 

01Mrz

Ausverkauftes Grünes Kino “KRIEGERIN”

 

Mit dem aktuellen Film “KRIEGERIN” setzte sich das „Grüne Kino“ mit Frauen in der rechtsextremen Szene auseinander: Das Leben der 20-jährigen Marisa im ländlichen Ostdeutschland  ist geprägt von Gewalt und Hass gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und jüdischem Glauben sowie der Polizei. Durch ihr Weltbild findet sie Anschluss in einer rechtsextremen Clique.

Im Anschluss diskutierte der grüne NRW-Landtagsabgeordnete Arndt Klocke mit seiner Kollegin Verena Schäffer, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Landtagsfraktion, und der Referentin Isolde Aigner über rechtsextreme Frauen, ihre Einstiegsgründe in die Szene, ihre Funktionen und welche Gefahr von ihnen ausgehen.

In der ausverkauften „Filmpalette“ beteiligten sich viele Gäste mit Fragen und Kommentaren an der Diskussion über Rechtsextremismus in NRW: In NRW gibt es eine steigende Gewaltbereitschaft in der extremen Rechten gegenüber Menschen, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Mädchen und Frauen werden verstärkt in der rechtsextremen Szene aktiv, in der sich in einem Spannungsverhältnis zwischen ideologisch geprägten Rollenbildern als „Hüterinnen der Volksgemeinschaft“ und dem Anspruch auf Teilhabe bewegen. Insgesamt müssen Frauen und deren Rolle in der extremen Rechten stärker untersucht werden, auch um eine genderreflektierte Rechtsextremismusprävention betreiben zu können.

Foto (v.l.n.r.): Arndt Klocke MdL, Verena Schäffer MdL nach der Veranstaltung im Programm-Kino „Filmpalette“

14Feb

Grünes Kino mit Kerstin Müller: “Sturm”

Schon gute Tradition sind die Vorführungen in der Reihe “Grünes Kino” im Zeichen der internationalen Politik. Auch diesmal konnten wir Kerstin Müller (Grüne Bundestagsfraktion – Sprecherin für Außenpolitik) für einen spannenden, lehrreichen und nachdenklich stimmenden Abend gewinnen.

In dem eindringlichen Film ‚Sturm‘ wird der Kampf der internationalen Strafgerichtsbarkeit gegen Menschenrechtsverletzungen thematisiert. Als Anklägerin am Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag gelingt es Hannah Maynard die in Berlin lebende Bosnierin Mira zu überzeugen, als Zeugin im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher auszusagen. Doch eigentlich hat niemand Interesse, Vergewaltigung als Kriegsverbrechen in der Anklage zu berücksichtigen. Ein schwieriger Weg wird beschritten, wobei Gegner nicht nur bosnisch-serbischer Nationalisten, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind. Der Film berichtet von zwei Frauen, die im Gestrüpp der Justiz einen würdevollen Ausweg suchen.

Im anschließenden Gespräch ging es um die wachsende Bedeutung des internationalen Strafgerichtshofes in Bezug auf Menschen- und Frauenrechte. Gabriela Mischkowski, Mitbegründerin von medica mondiale, machte deutlich, dass fehlender ZeugInnenschutz und Dilettantismus bei der Anklageerhebung immer noch nicht der Vergangenheit angehören. Es sei vorwiegend dem Mut einzelner Frauen als ZeugInnen und AnklägerInnen zu verdanken, dass es keine totale Tabuisierung von Vergwaltigung als Kriegsverbrechen gebe.

Kerstin Müller erörterte mit dem Publikum ihre These vom Zusammenhang von ”Gerechtigkeit und Frieden” und wies gerade bei Verstößen gegen Frauenrechte auf die Bedeutung der Strafverfolgung für die Opfer und ZeugInnen hin. Der rege Austausch in dem gut gefüllten Kino lebte von der Diskussionsbereitschaft der ZuschauerInnen.

Nächstes Grünes-Kino: ‚Die Kriegerin‘ am 29. Februar 2012

12Dez

Grünes Kino zu “Chodorkowski”

Sonder-Screening des neuen Films über den Putin-Kritiker und ehemaligen Oligarchen Michail Borissowitsch Chodorkowski. Spannend wie in einem Politthriller portraitiert der Berliner Filmemacher Cyril Tuschi in seinem auf der Berlinale 2011 gefeierten Dokumentarfilm. Hintergründe über Chodorkowskis spektakuläre Verhaftung, bis hin zu seiner jetzigen Situation im Gefängnis geben zu Denken und werfen einige Frage auf.

Im Anschluss wurde mit dem grünen NRW-Landtagsabgeordneten Arndt Klocke und Prof. Dr. Simon, Vertreter des Lew-Kopelew Forums, über die Demokratie in Russland diskutiert. Es wurde deutlich, dass Chodorkowski trotz seiner Vergangenheit als Oligarch mit seinen Zielen einer Demokratie, die auf den Menschenrechte fußt, eine Gefahr für das System Putin darstellt. Nach den jüngsten Wahlen in Russland und Bekanntwerden von schweren Unstimmigkeiten im Ablauf demonstrieren viele Bürgerinnen und Bürger gegen das Wahlergbnis und Putins Staatsverständnis.

Foto (v.l.n.r.): Arndt Klocke MdL, Ziggy Prewett (Amnesty International), Prof. Dr. Simon (Lew-Kopelew-Forum)

05Aug

Ausverkauftes Grünes Kino zu 10 Jahren eingetragene Lebenspartnerschaft

Am 1. August feierten Lesben und Schwule einen Meilenstein gesellschaftlicher Anerkennung: 10 Jahre Lebenspartnerschaft.
Seit 2001 können gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland eine Eingetragene Lebenspartnerschaft begründen, übernehmen füreinander dieselben Pflichten wie Ehepartner und kämpfen seither auch für die vollständige Gleichstellung ihrer Rechte.
Und das Grüne Kino feierte mit! Mit der schwedischen Komödie “Patrik 1,5″ gab es einen Einblick in den fast normalen Alltag eines schwulen Ehepaars, den Adoptivsohn Patrik gewaltig durcheinander bringt. In der ausverkauften Kölner Filmpalette diskutierte im Anschluss Arndt Klocke mit dem Bundestagsabgeordneten Volker Beck und dem ersten eingetragenen Paar Kölns, Herbert Berendt und Walter Michael, auf dem Podium . Seit dem 01. August 2001 hat sich einiges verändert und der Weg hin zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wird von den Grünen forciert. Das erste Kölner Paar ist bodenständig und idealistisch geblieben. Die eingetragene Lebenspartnerschaft war und ist der richtige Weg für sie: “Das war damals keine Frage für uns und wär’ es heute auch nicht!”

Artikel im Kölner Stadtanzeiger:
http://www.ksta.de/html/artikel/1311860767405.shtml

Foto v.l.n.r.: Volker Beck, Herbert Berendt, Walter Michael, Arndt Klocke

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