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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

19Jul

PM: Asch, Klocke und Ünal: Der Schulkonsens ist da!

Zum heute verkündeten Schulkonsens zwischen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen erklären die Kölner Landtagsabgeordneten Andrea Asch, Arndt Klocke und Arif Ünal (Bündnis 90/Die Grünen):

„Das ist ein guter Tag für NRW und auch für Köln. Denn mit den „Gemeinsamen Leitlinien“ geben die drei großen Parteien die Zusage, dass für die nächsten zwölf Jahre ein verlässlicher Rahmen für die Schulentwicklung gegeben ist. Das gibt die notwendige Ruhe und Klarheit für die Entscheidungen vor Ort.

Auf das heutige Signal haben Eltern, Schulen und Schulträger in Köln sehnsüchtig gewartet. Die notwendige Schulentwicklung wird nicht mehr ausgebremst, sondern von einer breiten Mehrheit im Parlament getragen.

Längeres gemeinsames Lernen wird ermöglicht, und Schulstandorte können nachhaltig gesichert werden. Die Qualität und Leistungsfähigkeit des Schulsystems wird weiterentwickelt. All diese Forderungen wurden bereits von der Bildungskonferenz erhoben, die auf Initiative der Grünen Schulministerin Sylvia Löhrmann eine hervorragende Arbeit geleistet hat.

Das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule bleibt erhalten. Da die jetzige Verbundschule darin einfließt und nicht mehr als eigene Schulform gegründet werden kann, haben sich Grüne, SPD und CDU auf einen neuen Namen verständigt.

Die „Sekundarschule“ legt – wie die Gemeinschaftsschule – mit ihren gymnasialen Standards von Anfang an den Weg zur Hochschulreife gerade im ländlichen Raum an. Deshalb braucht sie auch eine verbindliche Oberstufenkooperation. Wenn in einer Kommune direkt eine mindestens vierzügige Schule mit Oberstufe errichtet werden soll, so kann das über eine Gesamtschulgründung erfolgen. Die Errichtungsgröße wurde auf die Zahl 100 Anmeldungen gesenkt.

Die Lerngruppengrößen werden schrittweise für die Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien abgesenkt. Ganz wichtig war es uns, auch eine Regelung für die kleinen Grundschulstandorte zu finden und das Prinzip „kurze Beine – kurze Wege“ gerade im ländlichen Raum zu gewährleisten.

Im Sommer erfolgt auch dazu die gesetzliche Ausarbeitung, die nach den Ferien vorliegen soll. Das neue gemeinsame Schulgesetz soll so rechtzeitig im Herbst beschlossen werden, dass die Kommunen ihre Anträge für die Sekundarschule noch in diesem Jahr stellen können.“

14Jul

Kölner Schülerin Lea Truxius sitzt im NRW-Jugendlandtag

Zum vierten Mal findet an diesem Wochenende der Jugend-Landtag NRW statt. Mit dabei, auf Einladung des grünen Landtagsabgeordneten Arndt Klocke, ist Lea Truxius (17) aus Nippes.
181 Jugendliche werden vom 14. bis zum 16. Juli im Düsseldorfer Landtag die Arbeit des Parlaments simulieren. Mit allem was auch bei den Profis dazu gehört, also Fraktions-, Ausschuss-, Arbeitskreissitzungen und Expertenanhörungen. Zum Abschluss findet eine Plenarsitzung mit Abstimmung statt, die im Internet übertragen wird.

Anhand von zwei Themen, die von den Teilnehmern des Vorjahres vorbereitet werden, wird der komplette Weg einer Gesetzgebung durchgespielt. In diesem Jahr befasst sich der Jugendlandtag mit den Anträgen „Alkoholkonsum einschränken“ und „Schule Zukunftsfähig machen“. Doch es ist mehr als ein Planspiel. Die Beschlüsse des Jugend-Landtags werden anschließend in den realen Ausschüssen des echten Landtags beraten.

An Politik ist Lea, die im Moment die 11. Jahrgangsstufe des Leonardo-da-Vinci Gymnasiums besucht, schon lange interessiert. „Ich bin vielleicht kein jugendlicher Politprofi, bringe aber umso mehr Interesse an neuen Erfahrungen mit. Ich bin schon sehr gespannt darauf, andere Jugendliche mit ähnlichen Interessen zu treffen. Mein bisher lediglich theoretisches Wissen aus dem Schulfach Sozialwissenschaften in der Praxis anwenden zu können, wird sicher eine bereichernde Erfahrung“, blickt Lea mit Vorfreude auf die kommenden Tage.

Über die Teilnahme Leas am Jugendparlament freut sich besonders auch Kölner Grünen-Abgeordnete Arndt Klocke. „Ich freue mich, einer engagierten Schülerin die Möglichkeit zum Schnuppern in der Landespolitik zu geben. Lea wird drei Tage auf  meinem Stuhl im Plenarsaal Platz nehmen und mit 180 anderen jungen Leuten politische Themen diskutieren. Beim Abend der Begegnung sind wir Politiker mit dabei und tauschen uns dann mit den Nachwuchs-Abgeordneten über ihre Erfahrungen und Ideen aus. Der Jugendlandtag ist schließlich keine Einbahnstraße. Wir Abgeordnete profitieren genauso von diesem Austausch wie unsere jungen Gäste.“

Weitere Informationen zum NRW-Jugendlandtag 2011 auf der offiziellen Homepage des Landtags

12Jul

Berufskolleg aus dem Kölner Wahlkreis zu Besuch

Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Ehrenfeld besuchten den Landtag, informierten sich über die Arbeit des Parlaments und diskutierten mit Arndt Klocke, dem Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis. Themen waren die Zukunft der Schulen in NRW, die Verbesserung des Übergangs von Schule und Beruf, Energiepreise ohne Atomkraft und die Arbeit&Aufgaben eines Landtags-Abgeordneten. Die Klasse hatte für das Treffen im Unterricht einen Fragenkatalog vorbereitet. Nach der Runde gab es noch Kaffee und Kuchen im Landtagsrestaurant und einen gemeinsamen Fototermin im Foyer des Parlaments.

Weitere Informationen zum Berufskolleg Ehrenfeld in der Weinsbergstrasse

04Jul

Liebe ist… CSD in Köln

Liebe ist … eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss und deswegen nie in feste Formen gegossen werden kann. Wie bunt und vielschichtig diese Frage beantwortet werden kann, präsentierte der Kölner CSD 2011 in diesem Jahr unter selbigem Motto „Liebe ist…“
Arndt Klocke hatte schon im Vorfeld mit einem Video Flagge gezeigt und so deutlich gemacht, dass CSD, Liebe, und gleiche Rechte heute zusammengehören.

Den Beginn des Cologne Pride machte die Kölner Aids Gala, die in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum feierte. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurden an diesem Abend Spenden für die Aids-Hilfe-Köln e.V. gesammelt.

Neben zahlreichen Veranstaltungen fand der CSD-Empfang des Schwulen Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW in dessen Mittelpunkt die Verleihung der Kompassnadel statt. Die in zwei Kategorien vergebene Auszeichnung für besonders prominentes Engagement erhielt in diesem Jahr Hannelore Kraft (Ministerpräsidentin NRW) für die Akzeptanzpolitik der rot-grünen Landesregierung. Für sein ehrenamtliches Engagement für die „Schwule Initiative Siegen“ erhielt den Preis Ansgar Cziba, Grüner Ratsherr in Siegen.

Herzstück und Höhepunkt des Wochenendes war natürlich die Große CSD-Parade mit der anschließenden Abschlusskundgebung. Unter den fast 100 Paradewagen natürlich ganz vorne mit dabei: Die Grünen! Unterstützt von den Bundestagsabgeordneten Kai Gehring, Volker Beck, Sven Lehmann (NRW-Landesvorsitzender), Arndt Klocke (MdL) und selbstverständlich unserer Bundesvorsitzenden Claudia Roth.

Foto oben: (v.l.n.r.) Arndt Klocke, Sven Lehmann, Claudia Roth, Kai Gehring
Text: Martin Bühren, Praktikant

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