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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

28Okt

“Du schwule Sau!” – Schule gegen Homophobie

“Schwule Sau!” ist das beliebteste Schimpfwort auf den deutschen Schulhöfen. Das Gymnasium Rodenkirchen im Kölner Süden hat Homophobie in ihrer Schule den Kampf angesagt. Unterstützt von dem durch das Land NRW geförderte Projekt “Schule ohne Homophobie – Schule der Vielfalt” zieht die Schule an einem Strang. Sie wollen ein tolerantes Klima in ihrer Schule. Dafür wurden sie mit dem Siegel “Schule ohne Homophobie ausgezeichnet.
Der Einladung, sich selbst einen Einblick in das Projekt zuverschaffen, sind meine Landtagskollegin Josefine Paul, mein Wahlkreismitarbeiter Max Derichsweiler und ich gerne gefolgt. Zusammen mit engagierten SchülerInnen und LehrerInnen wurden wir auf den aktuellen Stand gebraucht: Neben Aktionswochen zu diesem Thema, wurde im Foyer von den Schülern eine Plakatserie erstellt und ein Filmabend “Homophobie im Fußball” organisiert. Wie sehr und intensiv die SchülerInnen selbst nach kurzer Zeit sensibilisiert sind, zeigte sich, als wir zusammen mit einer Klasse der Unterstufen über das Thema diskutierten. Es ist wünschenswert, wenn bald möglichste viele Schulen, auch Haupt- und Realschulen, in Köln mit dem Siegel “Schule ohne Homophobie” ausgezeichnet werden.

Foto: Arndt Klocke und Josefine Paul, zusammen mit SchülerInnen und LehrerInnen, Schulleiterin Frau Roselieb, Wahlkreismitarbeiter Max Derichsweiler und Stefanie Weber vom Jugendzentrum anyway köln.

14Okt

Studiengebühren werden abgeschafft!

Foto: Carolin Butterwegge, Arndt Klocke, Mathias Burchardt

Nach der ersten Lesung im Landtag ist das “Studiengebührenabschaffungsgesetz” von der rot-grünen Landesregierung  auf den Weg gebracht worden. Demnach werden alle allgemeinen Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012 in ganz NRW abgeschafft. Neben der Abschaffung der unsozialen Studiengebühren zur Entlastung der Studierenden bleibt das Ziel die Qualität von Lehre und Studium an unseren Hochschulen dauerhaft zu verbessern.

Als Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Landtags möchte ich mit den direkt Beteiligten diskutieren, Fragen zum Verfahren erläutern und  Anregungen aufnehmen. Hierzu wurde an der Uni Köln eineDiskussion organisiert, auf der ich zusammen mit meiner Landtagskollegin Carolin Butterwegge (Die LINKE) teilnahm.

Im Vorfeld der Diskussionsrunde sprach ich außerdem mit Vertretern von campus:grün Köln, der grünen Hochschulgruppe an der Uni Köln.

Foto: Carolin Butterwegge, Arndt Klocke, Mathias Burchardt (v.l.n.r.)

23Sep

Ein Grüner im Rotlicht

Die Headline muss ich wohl erklären: Am gestrigen Tag des Ehrenamtes veranstaltete die Caritas im Erzbistum Köln einen Sozialtag für den Landtag. Die Abgeordneten erhielten so die Gelegenheit in einer Vielzahl unterschiedlichster karitativer Einrichtungen einen Einblick in die sozialen Tätigkeiten der Caritas zu gewinnen und vor Ort selbst mitanzufassen.

Ich habe mich für einen Besuch des Beratungscontainers des Café MäcUp am Kölner Straßenstrich an der Geestemünder Straße entschieden. Dort habe ich an die Frauen Kaffee ausgeschenkt und Brötchen geschmiert. Grüne Kondome habe ich natürlich auch mitgebracht und verteilt (Foto). Mir wurde berichtet, dass es dort noch immer Freier gibt, die ungeschützten Verkehr verlangen. Für mich in Zeiten von HIV und Co. absolut unverständlich. Dementsprechend groß war dann auch das Interesse der Frauen an den grünen Gummis.

Der Sozialdienst katholischer Frauen bietet mit der Einrichtung eine Anlaufstelle, die Prostituierten die Möglichkeit bietet, sich in der kalten Jahreszeit aufzuwärmen, ins Gespräch zu kommen, und auch Zugang zu den Sozialdienstleistungen der Caritas zu erhalten, in erster Linien zu niedrigschwelliger Beratung, medizinischen und sozialen Hilfestellungen. Täglich besuchen etwa 50 bis 60 Frauen das MäcUp, das während der Öffnungszeiten mit zwei StreetworkerInnen besetzt ist. Jede Frau bekommt dort pro Tag bis zu drei Kondomen kostenlos.

Die Verlagerung des Straßenstrichs vom Reichsberger Platz in der Innenstadt an die Geestemünder Straße im Jahr 2001 ist ein Erfolg. Besonders die Sicherheit der Prostituierten konnte durch den Schritt erhöht werden. Bei einer Besichtigung der sog. Verrichtungsboxen konnte ich mich davon auch persönlich überzeugen. Dort gibt es Notklingeln und sanitäre Anlagen in einem geschützten Bereich.

Also eine richtige und wichtige Arbeit des Sozialdienstes. Für mich eine interessante Erfahrung, neue Eindrücke und die Erkenntnis, dass ich wohl doch noch nicht jede Kölner Ecke kannte…

Hier ein Artikel zur Aktion in der Internet-Zeitung report-k und dort noch mehr Infos zum Projekt.

07Sep

10 Jahre SchLAu NRW

Frank Funk, Markus Cmielorz, Stefanie Weber, Marlis Bredehorst, Benjamin Kinkel, Sabine Schattmann-Uttke, Harald Naujoks, Arndt Klocke

Frank Funk, Markus Cmielorz, Stefanie Weber, Marlis Bredehorst, Benjamin Kinkel, Sabine Schattmann-Uttke, Harald Naujoks, Arndt Klocke

“Wir sind SCHLAU!”

Am Samstag hatte SchLAu (Schwullesbische Aufklärung in Schulen) NRW allen Grund zu feiern: In die Königin-Luisen-Schule in Köln fanden zahlreiche Unterstützer aus Gesellschaft und Politik ein, um 10 Jahre harten Engagement junger Menschen Respekt zu zollen. SchLAu hat sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler über schwullesbische Lebensweisen aufzuklären, Diskriminierung zubauen und so ein tolerantes Klima in der Schule zu schaffen.

Die neue Landesregierung will die Arbeit der Schulaufklärung deutlich stärker als bislang unterstützen.  Ein erster Schritt wird die Neuauflage der „Diversity-Handreichung“ der EU zur Information von Schülerinnen und Schülern sein. Das damals CDU-geführte Schulministerium hatte im Jahr 2005 die Broschüre aus dem Verkehr gezogen, weil sie angeblich „für Homosexualität werben würde“.

10 Jahre SchLAu: Weiter so!

Euer Arndt

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