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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

30Apr

Grünes Kino – „Was bin ich wert?“ – 15.05.2015

GeldNächstes Grünes Kino am Fr., 15.Mai, 20.00 Uhr, im Filmhauskino Köln in der Maybachstr.

Wir zeigen den Film „Was bin ich wert?“, in Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival. Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Peter Scharf.

Eintritt: 6,50/5 Euro. „Was bin ich wert?“ entführt uns in eine Welt, in der Menschen auf Euro und Cent durchkalkuliert werden. Das Sommerblut-Festival startet am 9.Mai und hat in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Geld“

28Apr

Grünes Kino mit Arndt Klocke und Claudia Roth: ENTELKÖY GEGEN EFEKÖY

Foto Kino Claudia

Das Grünes Kino fand diesmal im Filmhauskino Köln mit der türkischen Umweltkomödie „Entelköy gegen Efeköy“ statt. Claudia Roth spielt in dem Film eine EU-Kommissarin, die ein türkisches Dorf vor dem Bau eines Kohle-Großkraftwerkes rettet „wink“-Emoticon Special Guest war die Schauspielerin Engin Akin, die extra für den Abend aus der Türkei angereist war. Im Anschluss an den Film gab es mit dem Publikum eine ausführliche Diskussion zur aktuellen Lage in der Türkei, insbesondere zur Lage der dortigen Umweltbewegung.

22Apr

Fachkonferenz diskutiert Zukunft der Städte

Kongress Groschek Ott usw

Beim Kongress der NRW-Architektenkammer „NRW lebt“ standen Konzepte für eine autoarme Innenstadt der Zukunft im Mittelpunkt. Unter dem Stichwort „Nahmobilität“ planen zahlreiche Kommunen Schritte zur Stärkung des ÖPNV, des Rad-und Fußverkehrs.

Landesminister Mike Groschek stelle den „Aktionsplan Nahmobilität“ der rot-grünen Landesregierung vor und forderte den Umbau der Städte, weg von der autogerechten Stadt. Auf vier Exkursionen durch die Kölner Innenstadt nahmen die TeilnehmerInnen anschließend die Aktivitäten der Stadt Köln ins Visier.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der NRW-Architektenkammer (Christof Rose)

14Apr

Grünen-Politiker Arndt Klocke im FRESH-Gespräch

CSD Heumarkt„Einmal die Woche brauche ich schwule Luft“

Grünen-Politiker Arndt Klocke im FRESH-Gespräch

Arndt Klocke ist 44 Jahre alt, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, verkehrspolitischer Sprecher und Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses. Er lebt in Köln und hat dort seinen Wahlkreis (Köln III), wo er in der Direktwahl mit dem landesweit besten Grünen-Ergebnis hinter der SPD auf dem zweiten Platz landete. Und er ist offen schwul.

Nein, einen schwul-lesbischen Stammtisch im Landtag gebe es nicht, sagt Arndt Klocke. Er kenne sowieso nur zwei weitere queere Abgeordnete, einen SPD-Kollegen und seine Parteifreundin Josefine Paul. Letztere wurde kürzlich erst in den Fraktionsvorstand gewählt. „Eine wichtige Personalie“, sagt er, aber: „Es gibt bei den Grünen keine Homo-Quote.“

Zum NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sagt Arndt Klocke: „Es war ein wichtiger Schritt, dass eine Landesregierung von sich aus sagt, wir wollen in diesem Bereich aktiv werden.“ Die Beteiligung vieler Gruppen und Initiativen an der Entwicklung des Maßnahmenkatalogs sei dabei besonders wichtig gewesen. Mit Blick auf die Schuldenbremse gebe es aber nur eingeschränkt Möglichkeiten, Förderkataloge auszuweiten. Bei der Schulaufklärung und Lehrerfortbildung müsse aber „in den nächsten Jahren mehr passieren“, meint Klocke.

Vor seiner Abgeordnetentätigkeit war Arndt Klocke Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in NRW, dann stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Seine weitere politische Karriere hat er noch nicht geplant. „Vielleicht wird in zehn Jahren ja mal ein grüner Verkehrsminister gesucht“, scherzt er. Gerade hat der Kölner für seine Fraktion weitere Aufgaben übernommen, er ist jetzt auch zuständig für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Wohnen ist auch privat ein Thema. Mit seinem langjährigen Partner Sven Lehmann, der ihn im Amt des Grünen-Landeschefs beerbt hat, gibt es keine gemeinsame Wohnung.

„Manchmal finde ich es schön, abends nach Hause zu kommen und Zeit für mich zu haben“, sagt er. „Für uns ein gutes Modell, es erhält die Beziehung auf jeden Fall frisch.“ Über Verpartnerung werde aber nachgedacht,
verrät Arndt Klocke. Regelmäßig, „aber nicht ständig“ sei er in der schwulen Szene unterwegs. „Ich bin nicht der Typ, der abends drei, vier Mal in der Woche ins Corner geht und sich an den Tresen setzt“, sagt Klocke und ergänzt

„Aber einmal die Woche brauche ich schwule Luft.“ Auch beim CSD ist er regelmäßig dabei. In Köln sowieso, aber auch anderswo. „Bielefeld mag ich total gerne, das ist überschaubar, die Leute kennen sich und sind auch noch politischer.“

Veröffentlichung mit der freundlichen Genehmigung von „Fresh – Das Queer-Magazin fürs Revier“ (April Ausgabe) – Foto: Beim grünen CSD-Infostand am Kölner Heumarkt

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