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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

05Feb

Grünes Kino: Das Herz von Jenin

Attachment-1Aktuell zur der anhaltenden Diskussion um den israelischen Siedlungsbau und der Kontroverse über Friedensverhandlungen und territorialen Lösungen wollte das Grüne Kino “Das Herz von Jenin” zwischenmenschliche Chancen der Verständigung von Israelis und Palästinenser aufzeigen und damit Brücken zwischen den Völkern bauen:
Als der 12-jährige Ahmed im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin mit Freunden spielt, schießen ihn israelische Soldaten in den Kopf, weil sein Plastikgewehr einem echten zum Verwechseln ähnelt. Für Ahmed gibt es keine Rettung: Er stirbt im Krankenhaus von Haifa. Sein Vater Ismael Khatib stimmt der Organspende an sechs israelischen Kindern zu  und rettet damit ihr Leben. Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen.
Im Anschluss diskutierte Arndt Klocke mit Kerstin Müller, außenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, und dem Journalist und Nahostexperte gebürtig aus Jenin Akkam Abdel-Hadi über die jüngsten militärischen Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts und der Statusaufwertung der Palästinenser durch die UN-Generalversammlung. Kontrovers wurde auch vom Publikum auf den Doko-Film reagiert und basierend darauf die Frage nicht nur einer politischen, sondern gesellschaftlich-tragfähigen Lösung des Konflikts gestellt.

Foto v.l.n.r.: Akkam Abdel-Hadi, Kerstin Müller MdB, Arndt Klocke MdL

27Jan

Grünes Kino mit Claudia Roth

roth

Zum Grünen Kino “Müll im Garten Eden” hatte Arndt Klocke in das Filmhaus Kino eingeladen. Er zeigte gemeinsam mit Claudia Roth eine beeindruckende Dokumentation des preisgekrönten Filmemachers Fatih Akin: den Film „Müll im Garten Eden“. Schauplatz ist ein kleines Dorf im Süden der Türkei, deren Bewohner vor allem von Teeanbau leben. Die Idylle wurde gefährdet, als vor zehn Jahren die Regierung den Beschluss fasste, direkt oberhalb des Dorfes eine Mülldeponie zu bauen. Trotz der Proteste des Bürgermeisters und der Dorfbewohner*innen entstand eine Anlage, die wichtige Sicherheits- und Baustandards nicht erfüllt und fortan durch Unfälle und Havarien kontinuierlich die Umwelt verschmutzt.
Im Anschluss diskutierten Claudia und Arndt angeregt mit dem Publikum des ausverkauften Kinos über die Folgen der Umweltschäden und politische Handlungsfelder, um zu Unterstützen und weitere Auswirkungen zu begrenzen.
Foto Christiane Martin (v.l.n.r.): Claudia Roth, Mitarbeiter des Filmhaus Kinos, Arndt Klocke

25Jan

“PKW Maut – dringend erwünscht?!” Funkhausgespräche bei WDR 5

P1000454

Während eigentlich eine PKW-Maut im Mittelpunkt der Diskussion stehen sollte, wurde schnell klar, dass im Grunde über die generelle Finanzierung von PKW/LKW-Infrastruktur gesprochen werden muss. Während Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, eine City Maut nur als letzte Möglichkeit einer Finanzierung ansieht, plädierte Verkehrsexperte Prof. Dr. Rothengatter für eine deutschlandweite PKW- und LWK-Maut in Form einer Vignette, um der chronische Unterfinanzierung Herr zu werden. Arndt Klocke machte hierzu deutlich, dass eine Vignetten-Lösung alle sozialen Schichten gleich träfe und so ungerecht Arme und Reiche in gleicher Höhe belaste. Außerdem müsste hier stärker hinsichtlich der Umweltbelastung durch Schadstoffe nach PKWs unterschieden werden. Grundsätzlich sei es jetzt an der Zeit, LWKs, die einen Großteil der Straßen- und Brückenschäden in NRW verursachen, mehr in die Pflicht zu nehmen, um diese Reparaturen zu finanzieren.
Das gesamte Interview kann im WDR-Archiv abgerufen werden:
Funkhausgepräche_Maut_24.01.2003
Foto (v.l.n.r.): Holger Beckmann (Moderator WDR), Prof. Dr. Rothengatter, Arndt Klocke MdL, OB Jürger Roters

22Jan

„Brauchen wir die PKW-Maut?“ – am Donnerstag live bei WDR5

funkhausgespraeche_02

Am Donnerstagabend (20.05-21.00 Uhr) wird der WDR5 eine Livesendung aus Köln zum Thema „Brauchen wir die PKW-Maut?“ schalten. Die Gäste sind Jürgen Roters (Oberbürgermeister der Stadt Köln), Prof. Dr. Werner Rothengatter (Professor am Karlsruher Institut für Technologie) und Arndt Klocke (Verkehrspolitischer Sprecher der NRW-Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen).

Die GRÜNEN in NRW sind gegen eine PKW-Maut nach dem Ramsauer-Vignettenmodell, das keinerlei Lenkungswirkung hat, die für fast alle Autofahrerinnen und Autofahrer in NRW aufgrund der Autobahndichte defacto obligatorisch wäre und im schlimmsten Fall Ausweichverkehre verursachen würde, welche zusätzlichen Lärm und Emissionen für die Anwohnerinnen und Anwohner an Landstraßen bedeuten könnte. 

Tatsächlich verursachen die LKW überproportional Schäden an der Infrastruktur, weshalb diese stärker an der Finanzierung beteiligt werden müssen. Rechtzeitige Straßensanierungen sind für die SteuerzahlerInnen darüber hinaus der günstigste Weg, die Infrastruktur zumindest zu erhalten.

Weitere Informationen zur Sendung sind hier zu finden.

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