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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

04Jul

Liebe ist… CSD in Köln

Liebe ist … eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss und deswegen nie in feste Formen gegossen werden kann. Wie bunt und vielschichtig diese Frage beantwortet werden kann, präsentierte der Kölner CSD 2011 in diesem Jahr unter selbigem Motto „Liebe ist…“
Arndt Klocke hatte schon im Vorfeld mit einem Video Flagge gezeigt und so deutlich gemacht, dass CSD, Liebe, und gleiche Rechte heute zusammengehören.

Den Beginn des Cologne Pride machte die Kölner Aids Gala, die in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum feierte. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurden an diesem Abend Spenden für die Aids-Hilfe-Köln e.V. gesammelt.

Neben zahlreichen Veranstaltungen fand der CSD-Empfang des Schwulen Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW in dessen Mittelpunkt die Verleihung der Kompassnadel statt. Die in zwei Kategorien vergebene Auszeichnung für besonders prominentes Engagement erhielt in diesem Jahr Hannelore Kraft (Ministerpräsidentin NRW) für die Akzeptanzpolitik der rot-grünen Landesregierung. Für sein ehrenamtliches Engagement für die „Schwule Initiative Siegen“ erhielt den Preis Ansgar Cziba, Grüner Ratsherr in Siegen.

Herzstück und Höhepunkt des Wochenendes war natürlich die Große CSD-Parade mit der anschließenden Abschlusskundgebung. Unter den fast 100 Paradewagen natürlich ganz vorne mit dabei: Die Grünen! Unterstützt von den Bundestagsabgeordneten Kai Gehring, Volker Beck, Sven Lehmann (NRW-Landesvorsitzender), Arndt Klocke (MdL) und selbstverständlich unserer Bundesvorsitzenden Claudia Roth.

Foto oben: (v.l.n.r.) Arndt Klocke, Sven Lehmann, Claudia Roth, Kai Gehring
Text: Martin Bühren, Praktikant

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24Jun

Spatenstich für Erweiterung des Fracht-Terminals Köln-Eifeltor

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gaben am Freitag Prof. Scheurle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln und Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, den Startschuss für die Erweiterung des Umschlagbahnhofs in Köln Eifeltor.

Bis Ende März 2012 soll die Anlage auf über 400.000 Ladeeinheiten gesteigert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 47 Millionen Euro. Der Umschlagbahnhof Köln Eifeltor ist im Eigentum der DB Netz AG und wird von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH (DUSS) betrieben. Durch die Einbindung in das Güterverkehrszentrum (GVZ) Köln Eifeltor und den eigenen Autobahnanschluss ist das Terminal verkehrlich gut erreichbar.

Mit einem Umschlagvolumen von rund 270.000 Ladeeinheiten/Jahr arbeitet das Terminal heute an seiner Kapazitätsgrenze. Daher wird die Anlage um ein drittes Umschlagsmodul erweitert. Zukünftig werden drei Module über den Rangierbahnhof Eifeltor an die Strecke Köln – Bonn in Nord- und Südrichtung angebunden sein. Die Geschichte des Umschlagbahnhofs Köln-Eifeltor reicht bis in das Jahr 1969 zurück. Damals wurde mit dem Bau eines Container-Terminals im Anschluss des damaligen Rangierbahnhofes begonnen. Durch die damals aufkommenden Container, die sowohl auf Zügen, LKW oder Schiffen transportierbar waren, wurde die mühevolle Verladung von Hand eingespart.

Da es GRÜNES Ziel ist, den weiter zunehmenden Frachtverkehr von der Straße auf die ökologisch und ökonomisch sinnvolleren Verkehrsträger Schiene und Wasser zu verlagern, ist dieser Spatenstich ein wichtiger Schritt zur Lösung der zukünftigen Kölner Logistikprobleme.

Bild: Arndt Klocke auf dem Container-Kran beim Rundgang der Gäste über das Güter-Terminal in Eifeltor

22Jun

Grünes Kino zur Fußball WM der Frauen

Diesmal stand das “Grüne Kino mit Arndt Klocke” ganz im Zeichen der anstehenden Fußball WM der Frauen. Mit dem Film “Football Under Cover” sollte nicht nur allein dieser Bezug hergestellt werden: Der 2008 mit dem Teddy-Award ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt -oft sehr humorvoll- das Zusammenprallen zweier Frauen-Fußball-Welten. Zum ersten Mal darf die iranische Frauennationalmannschaft vor Zuschauerinnen im Stadion spielen. Zum Freundschaftsspiel reist eine Frauen-Gruppe aus Berlin-Kreuzberg ein.
In der anschließenden Runde wurde über Frauenfußball und die Wirkung von Sport in den verschiedenen Kulturkreisen gesprochen. Mit anregenden Beiträge aus dem Publikum und VerterInnen von Amnesty International diskutierte Arndt Klocke mit seiner grünen Landtagskollegin Josefine Paul, sportpolitische Sprecherin. Es wurde deutlich, dass trotz der Möglichkeit einer politischen Instrumentalisierung des Fußballs eine Begnungsstätte geschaffen werden kann, um auch den Sport als Chance für Emanzipationsbestrebungen zu nutzen. Gerade im Hinblick auf die fehlende Gleichberechtigung der Frauen im Iran machten VertreterInnen von Amnesty International auf die Unterschriftenkampagne “Ian: Maryam Bahreman inhaftiert” aufmerksam.

Foto (v.l.n.r.): Josefine Paul, eine Vertreterin von AI, Arndt Klocke

21Jun

Falschmeldung der HGK zum Hafen Godorf

Zu Falschmeldungen in der heutigen Sonderbeilage der „Häfen und Güterverkehr Köln AG“ zum Godorfer Hafen erklärt Arndt Klocke MdL, verkehrspolitischer Sprecher:

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) wirbt heute in einer Sonderbeilage in den Kölner Zeitungen für den Hafenausbau in Godorf. Hintergrund ist der am 10. Juli stattfindende Bürgerentscheid über die Erweiterung des Godorfer Hafens. 

Auf Seite 4 der Sonderbeilage suggeriert die HGK in einem Artikel, dass sich eine Landtagsmehrheit von SPD, GRÜNEN und FDP positiv zum Ausbau des Godorfer Hafens positioniert hätten. Dazu habe eine Anhörung im Landtag stattgefunden, in der sich die Fraktionen entsprechend positioniert haben. Dies ist falsch und der Versuch der HGK-Oberen, den Bürgerinnen und Bürgern eine politische Differenz bei Grünen und FDP zwischen der Landesebene und der kommunale Ebene vorzugaukeln!

Richtig ist stattdessen, dass sich SPD/GRÜNE und die FDP in Entschließungsanträgen zur Anhörung „Logistik-Standort NRW“ grundsätzlich positiv zur Verlagerung von Gütern von der Straße auf Wasserwege und Schiene geäußert haben. Dies bedeutet keineswegs, dass es per se eine Zustimmung des Landesparlaments oder der Landesregierung für jedes einzelne Hafenausbau-Projekt im Land NRW gibt. In der Anhörung des Landtages gab es keine Äußerungen von diesen Fraktionen in diese Richtung.  Ausschließlich der Kollege Jochen Ott, verkehrspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Kölner SPD, vertritt bekanntermaßen eine positive Haltung zum Godorf-Ausbau. DIE GRÜNEN sehen auch auf Landesebene und in der Landtagsfraktion Alternativen zum Neubau-Projekt im Kölner Süden.  

Zusatzmaterial:

Entschließungs-Antrag von SPD und GRÜNEN im Landtag zu Logistik

Antrag der FDP im Landtag

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