Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche

Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

16Jun

Rechtsrheinische Perspektiven in Verkehr und Stadtentwicklung

Ideen zur künftigen Entwicklung der Stadtteile Deutz, Kalk und Mülheim-Süd, die in Planungsteams erarbeitet wurden, sind an mehreren Stellen in Köln zu sehen. 
 
Im Bahnhof Köln Messe/Deutz liegt der Ankerpunkt der Ausstellung “Rechtsrheinische Perspektiven”. Hier sind die Ergebnisse des Workshops über den gesamten Ausstellungszeitraum vom 5. Mai bis zum 4. Juli 2011 zu betrachten. Eine Mitarbeiterin der Kölner Stadtplanung führte meine MdL-Kollegin Andrea Asch, unseren wissenschaftlichen Mitarbeiter Oliver Niermann und mich durch die Präsentation. Die Ausstellung versteht sich nicht als Ergebnispräsentation, sondern sie soll die Möglichkeit bieten, sich aktiv am Gestaltungsprozess zu beteiligen.Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Köln.

Lange Zeit wurde Köln als Stadt am linken Rheinufer wahrgenommen. Der Rheinstrom trennte die historische Stadt von der industriell geprägten auf der rechten Rheinseite. Das rechtsrheinische Stadtgebiet gewann erst besondere Beachtung, als sich die wirtschaftliche Situation der Unternehmen und Fabriken dort in den 1980er und 1990er Jahren dramatisch veränderte. Bedeutende Industriebetriebe gaben ihre Produktion auf und wanderten an Standorte mit (finanziell) günstigeren Produktionsbedingungen. Damit standen wir vor der Aufgabe, den Strukturwandel des Rechtsrheinischen vom industriellen Standort zu einem Dienstleistungs- und Medienstandort zu bewältigen.

Foto (v.l.n.r.): Arndt Klocke, Katharina Koch, Andrea Asch, Oliver Niermann

02Jun

Come-Together-Cup Köln

Der Come–Together–Cup (CTC) ist ein überregionales deutsches Benefiz-Fußballturnier, das jährlich zur Verständigung zwischen homo- und heterosexuellen Menschen für Freizeitsportler veranstaltet wird. Es wird traditionell in Köln ausgetragen und findet jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni herum statt.
Auslöser für den CTC war ein Fußballspiel im September 1994, zwischen einer schwulen Fußballmannschaft, dem Cream-Team-Cologne und einer Polizei-Mannschaft (Polizeiauswahl Köln), das der ehemalige Kriminalkommissar Andreas Stiene in Köln-Weiden organisiert hatte. Kernidee ist die Sprachlosigkeit und Diskriminierung, vermeintliche oder auch tatsächliche Gegensätzlichkeiten von Gesellschaftsgruppen zu überwinden und durch Sport aktive Minderheiten-Integration zu betreiben. Schirmherr der Veranstaltung ist seit Beginn des Turniers der ehemalige Kölner Polizeipräsident, Regierungspräsident und aktueller Oberbürgermeister Jürgen Roters. Die Veranstaltung ist seit 1995 jedes Jahr kontinuierlich größer geworden. Die Integration von Frauen-Teams ab 1997 und das zunehmende Medieninteresse sorgten unter anderem für eine Steigerung auf circa 50 Mannschaften (30 Männer- und 20 Frauenteams).
Beim diesjährigen Promispiel war ich wieder mit dabei, Schiedsrichter war auch diesmal der bekannte „Hobbythek“-Journalist Jean Pütz und Linienrichterin die Kölner Karnevals-Ikone Marie-Luise Nikuta. Das Spiel der „Homogenen Ballkultur“ gegen die „Latenten Talente“ endete 3:1.

Bild:. Zusammen mit „Schiedrichter“ Jean Pütz vor dem Spiel auf den Kölner Jahnwiesen

17Mai

Arndt Klocke: “Heute ein Zeichen gegen Homophobie setzen!”

 

Beim Grünen Kino “Taxi zum Klo” anlässlich des IDAHO (v.l.n.r.): Felix Unger (Schwulenreferent Uni Köln),  Arndt Klocke MdL, Volker Beck MdB, Georg Roth (alias Sister George).

— Aktuelle Pressemitteilung —

Arndt Klocke: “Heute ein Zeichen gegen Homophobie setzen!”

 Köln, den 17. Mai 2011

 Anlässlich des heutigen International Day Against Homophobia (IDAHO) erklärt der grüne Landtagsabgeordnete Arndt Klocke:

“Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle macht auch von den sonst bunten und toleranten Toren Kölns nicht Halt. Oft werden Menschen mit gleichgeschlechtlicher Identität ausgegrenzt und benachteiligt, wie man am Beispiel des schwulen Kölner Religionslehrer David Berger in der vergangenen Woche beobachten konnte. Heute setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Homophobie und für  Gleichberechtigung aller unterschiedlichen Lebensweisen.” 

 Desweiteren soll auf die beigefügte Pressemitteilung des “Kölner Lesben- und Schwulentags” hingewiesen werden. Auch Arndt Klocke wird sich an dem “RainbowFlash” beteiligen:

 ”RainbowFlash setzt Zeichen gegen Homophobie und Transphobie

 Dienstag, 17. Mai 2011, 18:30-19:30 Uhr – Rathausplatz Köln

 Mit einem RainbowFlash laden der Kölner Lesben- und Schwulentag und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland Ortsverband Köln am 17. Mai 2011 dazu ein, zu zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz für Homo- und/oder Transphobie ist, sondern dass Köln stolz ist auf seine Vielfalt und alle hier lebenden Menschen. Gemeinsam mit möglichst vielen Unterstützerinnen und Unterstützern wollen wir vor dem Kölner Rathaus Luftballons für Toleranz in die Luft steigen zu lassen. Dazu verteilen wir ab 18:30 Uhr mit Helium gefüllte Ballons, an denen eine kleine Karte angehängt ist. Jede/r Teilnehmende erhält Gelegenheit, darauf ihre/seine Botschaft gegen Homophobie festzuhalten. Um 19 Uhr wollen wir gemeinsam die Ballons steigen lassen. In Anlehnung an das Motto des diesjährigen ColognePride tragen die Ballons die Aufschrift „Liebe ist… gegen Homophobie“. Der 17. Mai markiert für alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ein wichtiges Datum. Überall auf der ganzen Welt weisen wir deshalb mit unterschiedlichen Aktionen auf den „Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie“ hin. An diesem Tag vor 21 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen. Er markiert damit einen Meilenstein in unserem Kampf um Anerkennung, Respekt und Gleichbehandlung. Bereits zum dritten Mal wird zum Anlass des Tages gegen Homophobie in vielen Städten der Welt der so genannte RainbowFlash veranstaltet: Schwule, Lesben und Transgender, deren Freunde, Kollegen, Eltern und Geschwister setzen hierbei ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie und lassen Luftballons in den Himmel steigen.”

Gestern fand anlässlich des IDAHO ein Grünes Kino statt. Gezeigt wurde “Taxi zum Klo”, um die Situation von Schwulen in den 70er Jahren zu thematisieren. In der gefüllten Filmpalette wurde im Anschluss an den Film über das schwule Leben im Wandel der Zeit diskutiert. Es wurde deutlich, dass schon viel erreicht wurde, aber dass sich alle gemeinsam gegen Homophobie positionieren müssen, wo sie ihnen begegnet.

09Mai

Quergestellt! – Demonstration gegen „Pro Köln“

Am 7.Mai demonstrierten ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen „Pro Köln“.

„Pro Köln“ ist eine rechtsgerichtete und intolerante Partei, die insbesondere MigrantenInnen, aber auch andere andersdenkende Menschen ausgrenzt. Sie hatte zum sogenannten  „Marsch der Freiheit“ aufgerufen. Die Grünen, andere Parteien, Gruppierungen und vor allem die Kölnerinnen und Kölner haben am Sonntag deutlich gemacht, dass sie derartige Intoleranz in ihrer Stadt nicht hinnehmen werden.

Gut  1500 Personen demonstrierten  – darunter natürlich auch viele Grüne – auf der Frankenwerft gegen die über die Deutzer Brücke kommenden ca. 250 Rechten. Unter den vielen Transparenten, die deutlich diese angebliche lokale Bürgerbewegung demaskierten, befand sich auch ein großes, grünes „No-Go für Nazis“ Banner.

Als die sogn. “Pro Kölner” die Deutzer Brücke bedauerlicherweise überqueren durften, drehten die Demonstranten den Rechten demonstrativ mit einem Pfeifkonzert den Rücken zu.  Die sogenannten „Pro Kölner“ – im Übrigen durch einige Neonazis aus Belgien, Österreich und Berlin verstärkt – kamen Dank des engagierten Einsatzes zwar nicht über den Heumarkt hinaus, konnten dort aber leider ihre Kundgebung abhalten. Für künftige Aufmärsche der Rechten sollte man wieder eine wirksamere Blockadestrategie für die Innenstadt vorbereiten, wie sie schon in Köln gegen den sogn. „Anti-Islamkongreß“ wirksam umgesetzt wurde. 

Textentwurf: Maximilian Klesy – er leistet derzeit sein schulisches Betriebspraktikum im Kölner Wahlkreisbüro ab.  
Foto: (v. l. n. r) Arndt Klocke, Maximilian Klesy und Max Christian Derichsweiler.

Seiten: « 1 2 3 4 5 6 7 8 ...20 21 22 »

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
54 Datenbankanfragen in 2,748 Sekunden · Anmelden