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Köln

Seit rund 10 Jahren lebe ich in Köln – mein Veedel ist Nippes. Ob zu Karneval, während des CSD oder an ganz normalen Tagen: Aus Köln möchte ich nicht mehr weg! Auch wenn ich für “echte” Kölner immer ein Immi bleiben werde, habe ich diese Stadt, ihre Menschen und die rheinische Mentalität lieb gewonnen. Für Kölner Belange werde ich mich in Zukunft im Landtag einsetzen. Ich werde mit dazu beitragen, die Kölner Hochschulen fit für die Zukunft zu machen, die Betreuung in Kitas zu verbessern und für einen besseren Klimaschutz in der Stadt kämpfen. Dafür gehe ich auch auf die Straße, sei es, um gegen den Godorfer Hafen zu protestieren, für bessere Radverkehrsbedingungen zu streiten oder die Anwohner des Flughafens Köln/Bonn gegen Fluglärm zu unterstützen.

 

 

17Feb

Neugestaltung Rochusplatz in Bickendorf

Zu einem Gespräch in meinem Ehrenfelder Wahlkreis kam ich mit Mitgliedern der BI Bickendorf zur Umgestaltung des örtlichen Markt-Platzes, dem Rochusplatz, zusammen. Die Neustrukturierung dieses zentralen Raumes an der Venloer Strasse/Ecke Äußere Kanalstr. wird möglich durch den erfolgten Abriss des alten Rochus-Bades. Im Stadtteil wurde im letzten Jahr stattdessen das Ossendorf-Bad neu eröffnet. Der Platz des alten Sportbades ist bislang nicht neu bebaut worden. Die Bürgerinitiative hat jetzt eine Alternativ-Planung zu dem gültigen städtischen Konzept vorgelegt. Statt der bisherigen graden Trassenführung der Venloer Str. wird eine grundlegende Veränderung vorgeschlagen, die die Möglichkeit für einen größeren Marktplatz rund um die Kapelle ergeben würde. Mir erscheint dieser Vorschlag eine interessante Idee zu sein (Finanzierbarkeit vorausgesetzt), da er organischer ist und die räumlichen Möglichkeiten besser nutzen würde. Die Marktbeschicker und zahlreiche Anwohner haben sich bereits für diesen Vorschlag ausgesprochen. Die Stadtverwaltung lädt am 11.3. zu einem Diskurs mit ausgewählten VertreterInnen aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zu den verschiedenen Planungs-Varianten ein.

Bild: Auf dem Foto sind neben Vertretern der BI und mir die Grüne Ratsfrau Kirsten Reinhardt und der Grüne Ehrenfelder Bezirksvertreter Ralf Klemm zu sehen.

27Jan

“Determiniertes Biologieverständnis abgelegt”

Ein ganz anderes Genre beim “Grünen Kino mit Arndt Klocke”: Gezeigt wurde der neue Film “DREI” von Tom Tykwer (“Lola rennt” / “Das Parfum”) in einem vollen Kinosaaal des Cinenovas in Köln-Ehrenfeld. Die Dreiecksgeschichte hatte eine vielzahl von Facetten und Bereiche, die im Leben der Protagonisten beleuchtet wurden: Künstliche Befruchtung, Sterbehilfe, Krebs, Fußball und mehr. Aber Tykwer hat es (wiedermal) geschafft alles zu vereinen und in den Focus die Orientierung bzw. oft Orientierungslosigkeit von Menschen zu stellen und dabei ihren Alltag so “normal” darzustellen, dass es absurd und lustig wirkt. Eine besondere Stellung nimmt hier die sexuelle Orientierung der Menschen ein, die sich in einer heterosexuell-dominierten Welt befinden. Aber gibt es nicht mehr als schwarz?

Dies stellten nicht nur die Protagonisten des Films fest, sondern auch die anschließenden Diskutanten der Bisexuellen-Gruppe “Uferlos” und der Sonderpädagoge und Sprecher der LAG Queer René Baumann zusammen mit Arndt Klocke. Sexualität ist vielseitig und es gibt vielfältige Lebensweisen, die daraus resultieren. Es wurde deutlich, dass es andere Farbschattierung häufiger existieren, als es unser “determiniertes Biologieverständnis” (-Filmzitat-) manchmal zulässt.

21Jan

Rede zu frostbedingten Straßenschäden (Video)

Ein Schlagloch kommt selten allein – und auch in meiner Heimat Köln weisen einige Straßen massive Schäden auf. Ein Problem, dass nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer massiv betrifft. Ausschlagebend für die Debatte in dieser Plenarwoche war ein CDU Antrag , der sich als klassisches Eigentor erwiesen hat.

Zusammengefasst fordert die CDU in diesem Antrag, den eigenen von der alten schwarz-gelben Landesregierung zu verantwortenden Reformstau auf der Straße dadurch zukompensieren, dass mehr Mittel in den Straßenerhalt fließen. Offensichtlich hat der Wintereinbruch im Dezember hier zum Nachdenken angeregt. Neu ist die Idee allerdings nicht – und sie ist in den entscheidenen Punkten nahezu Wortgleich im rot-grünen Koalitionsvertrag zu finden:

“Vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Mittel wollen wir dem Erhalt von Straßen des bestehenden Straßennetzes Priorität einräumen. Insbesondere die Landesstraßen unterliegen wegen zu geringer Aufwendungen einem massiven Instandhaltungsstau. Unser Land verfügt mit den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen über eines der dichtesten Straßennetze. Es in einem guten Zustand zu erhalten, ist Ziel unserer Politik. In diesem Zusammenhang werden wir auch dafür Sorge tragen, dass die regionale mittelständische Bauwirtschaft von Maßnahmen im Landesstraßenerhalt profitiert.

Ab dem Haushaltsjahr 2011 werden wir innerhalb der für die Landesstraßen vorgesehenen Titel die Mittel sukzessive deutlich zugunsten des Straßenerhalts umschichten.”

Wir wissen also um die Problematik und tragen bereits heute dafür Sorge, dass das Infrastrukturnetz in NRW saniert wird. Straßenerhalt statt Neubau ist die sparsame und ökologisch sinnvolle Devise. Bleibt zu hoffen, dass der partielle CDU-Erkenntnisgewinn nachhaltig ist.

[Video] Meine Landtagsrede zum Thema

15Jan

Volles grünes Kino zum Jahresstart

Zu Beginn des neuen Jahres hat Arndt Klocke zum “Grünen Kino” in Kölner Filmpalette eingeladen: “Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte”. Was passiert wirklich, wenn eine Wirtschaft in die Krise stürzt und vor allem der Staat aufräumen muss? Michael Moore, der wohl gefürchtetste Regisseur (u.a. “Bowling for Columbine”), ist dieser Frage mit seiner bekannten, unverblümten Art nachgegangen und stellt dabei das Wirtschaftssystem Kapitalismus auf den Prüfstand.

Im Anschluss diskutierten Arndt Klocke und der Europaabgeordnete und Attac-Mitgründer Sven Giegold mit dem Publikum des vollen Kinos über Ängste und Hoffnungen in der Finanzkrise. Deutlich wurde, dass klare Regulativen auf den Finanzmärkten nötig sind und der Kapitalismus demokratisiert werden muss, damit Wohlstand für alle erreicht werden kann.

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