Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche

NRW

NRW ist ein spannendes, vielfältiges und buntes Land! Ich bin ein echter NRWler: Geboren in Ostwestfalen, habe in Münster studiert und lebe jetzt im Rheinland. Wir GRÜNE wollen NRW verändern und gestalten – ökologischer, sozialer, gerechter. Dazu entwickeln wir Ideen und versuchen, in der Gesellschaft für unsere Konzepte zu werben und überall im Land präsent zu sein. Zehn Jahre haben wir in NRW mitregiert und sind seit zwanzig Jahren im Landtag vertreten – das wollen wir ausbauen!

 

 

27Mrz

Bundestag beschließt Murks-Maut

Zitat-Arndt-Maut

Der Bundestag hat heute gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke Dobrindts absurde Ausländer-Maut beschlossen. Damit wird der verkehrspolitische Wahnsinn wahr.

Diese Maut ist diskriminierend, sie ist in erheblichem Maße datenschutzrechtlich bedenklich, wird keine relevanten Einnahmen bringen, sie ist verfassungs- und europarechtswidrig und hat keine bzw. negative ökologische Lenkungswirkung durch Ausweichverkehre. Ein Armutszeugnis also, dass heute 434 Abgeordnete insgesamt und davon 282 Abgeordnete der CDU/CSU und 152 Abgeordnete der SPD für dieses Mautmonstrum stimmten.

Um den größten Irrsinn zu verhindern, haben wir Grünen zwei Änderungsanträge ins Plenum eingebracht. Der eine hätte bewirkt, dass das Mautgesetz automatisch außer Kraft tritt, wenn die EU dieses für nicht-EU-rechtskonform erachtet. Mit dem anderen hätte der größte Schaden für die Grenzregionen abgewendet werden können, weil dadurch ein 30km-Streifen auch am Niederrhein in den Kreisen Wesel, Kleve, Viersen und in Krefeld von der Maut hätte befreit werden können. Mit den Stimmen der Groß-Koalitionäre wurde dieser Antrag abgelehnt, obwohl die SPD dieses zuvor explizit gefordert hatte.

Das Signal, das wir unseren europäischen Nachbarn senden, ist fatal: Diese Maut baut Grenzen in Europa wieder auf, die wir in der Vergangenheit mühsam abgerissen haben. Kulturell zusammengewachsene Regionen werden durch diesen Irrsinn nun wieder getrennt. Das ist eine Ohrfeige für Regionen, die viel investiert haben in länderübergreifenden Austausch.

Die Gutachter des Verkehrsausschusses und der wissenschaftliche Dienst des Bundestages sind sich nahezu einig: Die Mautpläne verstoßen gegen Europarecht. Die Regierungsfraktionen sind also dabei, sehenden Auges europa- und damit verfassungswidrige Gesetze zu beschließen. Das ist ein Skandal!

Mit der Zustimmung zu den Änderungen zur PKW-Maut macht sich die SPD zum Steigbügelhalter einer populistischen Regionalpartei. Trotz der Beteuerungen der SPD, dass Grenzregionen von der PKW-Maut ausgenommen werden sollen, stimmte sie dem Gesetz zu und peitschte es mit Windeseile durchs Parlament. Statt einer PKW-Maut, die nichts bringt und EU-rechtswidrig ist, brauchen wir eine Ausweitung der LKW-Maut auf alle Straßen und für alle LKW, denn die LKW sind zu über 90% für die Straßenschäden verantwortlich.

Der Dobrindt’sche Wegezoll bringt nicht einmal die Hälfte dessen ein, was der Verkehrsminister der Öffentlichkeit weismachen will. Eine von uns in Auftrag gegebene Studie kommt zum klaren Ergebnis: Das Bundesverkehrsministerium hat sich fatal verrechnet. Nicht 500 Mio. Euro, sondern lediglich 80 bis maximal 140 Mio. Euro wird die PKW-Maut einbringen. Das steht völlig außer Verhältnis!

Zudem haben es die Koalitionäre nicht geschafft, die erheblichen datenschutzrechtlichen Bedenken auszuräumen. Weiterhin sollen alle Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen mittels Bilddatei erfasst werden. Dies veranlasst einen enormen Datenaustausch zwischen Behörden und Betreiber, obwohl es für Inländer zu keiner erkennbaren Änderung kommt. Das allein steht in keinerlei Verhältnis zu dem Nutzen dieser Maut.

20Mrz

Landesstraßenerhaltungsprogramm 2015 veröffentlicht

„Erhalt vor Neubau“ – für die Bundesregierung ist es ein Lippenbekenntnis. Für die rot-grüne Koalition in NRW ist es ein reales verkehrspolitisches Leitbild zur weiteren Entwicklung bei der Straßeninfrastruktur.

Als SPD und Grüne 2010 die Regierung übernahmen, hatte schwarz-gelb über Jahre nur etwa 50 Millionen Euro für den Erhalt von Landesstraßen ausgegeben. Erst kurz vor den Landtagswahlen 2010 steigerten sie sich auf etwa 80 Millionen Euro. Zu wenig. Rot-Grün hat umgesteuert und die Ausgaben für Landesstraßen konsequent vom Neubau in den Erhalt der Straßen umgeschichtet. Und dieses Jahr können wir mit einem gewissen Stolz verkünden: 100 Millionen Euro für den Erhalt unserer Landesstraßen.

Landesstraßensanierungsprogramm

Weniger Neubau bei Landesstraßen – auch wenn einzelne Projekte auch für uns wünschenswert sind – ist ein starkes Zeichen, dass wir die Straßenbaupolitik der letzten Jahrzehnte beendet haben. Mehr Ausgaben für den Erhalt ist ein Zeichen dafür, dass wir unsere Infrastruktur nicht verkommen lassen wollen, sondern pflegen müssen. Immer wieder erreichen uns Beschwerden von euch, von Bürgern und von Kommunen zum Zustand der Landesstraßen. Mit den Rekordausgaben von 100 Millionen Euro machen wir deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind die Zustände zu verbessern.

Die detaillierte Liste des Erhaltungsprogramms 2015 ist hier zu finden.

Weiter bitten wir um Verständnis, dass die Abarbeitung des jahrelangen Sanierungsstaus natürlich Zeit benötigt. Falls dringende Maßnahmen vor Ort im Programm fehlen, freuen wir uns über Hinweise.

18Mrz

Klocke: Plenarrede zur PKW-Maut

YouTube Preview Image

Weitere Informationen: Die FDP hat heute im Düsseldorfer Landtag einen Eilantrag “Verfassungswidrige Pkw-Maut – Gesetzgebung stoppen Interessen von Nordrhein-Westfalen schützen” eingebracht.

Beschlossen wurde der dazu von SPD und Grünen erarbeitete Entschließungsantrag “Nordrhein-Westfalen lehnt die Pläne der Bundesregierung für eine Pkw – Maut weiterhin konsequent ab!” (Enthaltungen CDU/Piraten – Gegegenstimmen FDP)

16Mrz

Verkehrspolitischer Unsinn: Gigaliner in NRW nicht willkommen!

Häfen Köln Arndt KlockeIn NRW bröckeln die Autobahnbrücken des Bundes unter der Last der vielen Lkw und Herr Dobrindt verkündet, wie er noch mehr Güter auf die Straße holen will. Maut und Gigaliner – Minister Dobrindt wird seinem Ruf als verkehrspolitischem Geisterfahrer weiter gerecht.

Der Bundesverkehrsminister interpretiert den Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Feldversuch Gigaliner eindeutig zu positiv.

NRW bleibt bei seiner Ablehnung und wird den Feldversuch des Bundes nicht mitmachen. Dass wir offen für Innovationen sind, zeigt die neue Ausnahme für bestimmte LKW, die besonders für den kombinierten Verkehr Straße-Schiene geeignet sein könnten. Aber diese Fahrzeugkombinationen, sogenannte Euro-Trailer, haben von den Größenverhältnissen rein gar nichts mit dem verkehrspolitischen Unsinn Gigaliner zu tun. Diese vielversprechende Alternative hat eine Länge von 17,8 Metern. Damit Euro-Trailer rollen können, müsste kein Geld in die Hand genommen werden, um Straßen anzupassen.

Gigaliner hingegen sind ein Sicherheitsrisiko, sowohl auf Autobahnen wie auch insbesondere im nachgeordneten Straßennetz. Kreuzungen, Ampeln, Kreisel, Bahnübergänge, Rastplätze – die Straßen sind auf riesige Laster nicht eingestellt und müssten teuer umgebaut werden. Zudem machen Gigaliner den Straßentransport im Vergleich zu Bahn und Schiff attraktiver und führen zu mehr schädlichem Straßengüterverkehr – die Zeche zahlen Mensch und Umwelt.

Rot-Grün in NRW setzt weiter auf Bestandspflege bei den Straßen und Verlagerung von Gütern auf die Bahn und das Schiff.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 71 72 73 »

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
66 Datenbankanfragen in 1,562 Sekunden · Anmelden