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NRW

NRW ist ein spannendes, vielfältiges und buntes Land! Ich bin ein echter NRWler: Geboren in Ostwestfalen, habe in Münster studiert und lebe jetzt im Rheinland. Wir GRÜNE wollen NRW verändern und gestalten – ökologischer, sozialer, gerechter. Dazu entwickeln wir Ideen und versuchen, in der Gesellschaft für unsere Konzepte zu werben und überall im Land präsent zu sein. Zehn Jahre haben wir in NRW mitregiert und sind seit zwanzig Jahren im Landtag vertreten – das wollen wir ausbauen!

 

 

03Mrz

Mitmachen beim Jugendlandtag!

AK_Jugendlandtag 2011

Vom 11. – 13. Juni 2015 findet in Düsseldorf der 7. Jugend-Landtag NRW statt. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den Stühlen der  Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.
Der siebte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über  Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.
Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung und Verpflegung. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige.

Bewerbung:
Kurze Bewerbungsmail, was Dich am Jugend-Landtag interessiert, mit Namen, Adresse, Foto bis zum 19.03. an max.derichsweiler@landtag.nrw.de

27Feb

Düsseldorfer Airport beantragt mehr Kapazitäten – Grüne dagegen

nachtflug

Der Düsseldorfer Flughafen hat heute bei der Landesregierung eine Ausweitung seiner Kapazitäten beantragt. Dazu Arndt Klocke, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion: “Die vom Flughafen Düsseldorf als großes Entgegenkommen an die Fluglärmbetroffenen dargestellten Änderungen sind unzureichend. Wir Grünen lehnen die beantragte Kapazitätserweiterung ab und verweisen auf die klaren Festlegungen im Koalitionsvertrag.

Der Angerlandvergleich, der vor 50 Jahren Rahmenbedingungen für den Flugbetrieb im Einklang mit den Anliegergemeinden gesetzt hat, wäre durch eine Genehmigung verletzt. Auch der veränderte Antrag umfasst immer noch die Erhöhung der planbaren Flugbewegungen auf 60 pro Stunde im Zweibahnbetrieb. Dies führt zu einer unzumutbaren Mehrbelastung der Bevölkerung durch Fluglärm. Wir brauchen stattdessen eine deutliche Verbesserung bei der Einhaltung der Verspätungsregelung und dadurch mehr Ruhe in den Tagesrandzeiten.”

27Feb

AGFS Kongress 2015 – urban, grün und nahmobil

Foto 1

Am 26. Februar 2015 fand der jährliche AGFS-Kongress in der MESSE ESSEN statt. Zehn Referenten beleuchteten das Thema des Kongresses „Das Quartier: urban, grün und nahmobil“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeigten dabei Maßnahmen für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung auf. Eingeleitet wurde der Kongress von Landesverkehrsminister Groschek

Das Quartier ist das unmittelbare, tägliche Lebensumfeld seiner Bewohner und ist der Raum für soziale Interaktionen, Nahversorgung, Bewegung und im Idealfall auch Naherholung. „Zukunftsfähige Quartiere sind so gestaltet, dass ihre Bewohner sich gerne im öffentlichen Raum bewegen und aufhalten. Die Nahmobilität zu fördern ist dabei eine Grundvoraussetzung, um Stadtviertel in lebens- und bewegungsfreundliche Räume zu verwandeln“, erläuterte Christine Fuchs, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte. In diesem Sinne bot die AGFS den fast 500 Kongress-TeilnehmerInnen ein breit gefächertes Kongress-Programm, dass neben zeitgemäßen Konzepten und Leitbildern für eine nachhaltige Quartiersplanung, auch Zahlen und Fakten zur Mobilität und Verkehrssicherheit im Quartier sowie Best-Practice-Beispiele umfasste.

Auf dem Kongress wurden zwei neue Fachbroschüren, „Städte in Bewegung – Ideen für eine bewegungsaktivierende Infrastruktur“ und „Fortschritt – Ein Plädoyer für den Fußverkehr“, sowie ein neuer Film seitens der AGFS vorgestellt. ‚Städte in Bewegung – die Transformation der Straße‘ gibt mit anschaulichen Zukunftsbildern Antworten auf die Frage, wie die Stadt von morgen aussehen muss, um eine gesunde und zukunftsfähige, sprich nahmobile, Mobilität für Alle zu ermöglichen.

 

Foto 2

19Feb

Fahrradklimatest – Fahrrad als Mobilitätsträger der Zukunft ernst nehmen

Grünes Fahrrad

Der heute vorgestellte Fahrradklima-Test macht deutlich: Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft mit dem meisten Wachstumspotenzial und der größten Klimafreundlichkeit. Dabei ist die Spannbreite der Infrastrukturqualität in den NRW-Kommunen groß.

Herzlichen Glückwunsch an Münster als bundesweit fahrradfreundlichste Kommune! Insgesamt geht ein Drittel aller Auszeichnungen nach NRW. Besonders hervorzuheben ist Wuppertal, deutschlandweiter Aufholer des Jahres unter den Großstädten. Die dort jüngst eröffnete 23 Kilometer lange Radstraße „Nordbahntrasse“  zeigt, dass mit bürgerschaftlichem Engagement große Schritte zum Mobilitätsmix der Zukunft geschafft werden können.

Doch neben Licht gibt es auch Schatten. Deutlich wird auch, dass es konsequenter und breiter politischer Unterstützung auf allen Ebenen bedarf, um den klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Radverkehr voranzubringen. Während die Bundesregierung den Radverkehr als verkehrspolitisches Gimmick behandelt, setzt NRW auf Radschnellwege, den Radwegebau an Landstraßen und die Unterstützung der Kommunen bei fahrradfreundlichen Vorhaben. 71 NRW-Kommunen sind bereits Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden, was für diese gleichermaßen Ansporn wie Herausforderung darstellt.

Klar ist: Verkehrspolitische und städtebauliche Gewinner der Zukunft werden diejenigen Städte und Gemeinden sein, die bereits heute konsequent auf einen modernen Mobilitätsmix mit einem wachsenden Radverkehrsanteil umsteuern. Dabei spielt das Fahrrad neben Car-Sharing, Bus, Bahn und Zug eine entscheidende Rolle. Was in Kopenhagen, Amsterdam und Wien möglich ist, wird auch in Städten wie Mönchengladbach, Bochum und Köln gelingen.

Wer wissen will, wie seine Heimatstadt abgeschnitten hat, findet die Ergebnisse des aktuellen Fahrradklima-Tests hier.

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