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Verkehr

 

 

31Jan

Flughafen Weeze: Subventionierung wird von EU untersucht

Nun hat auch die EU-Kommission Zweifel an der Rechtmäßigkeit der massiven finanziellen Unterstützung des Flughafens Weeze. In einer Pressemitteilung der EU wird über den Beginn einer intensiven Untersuchung berichtet.

Sowohl Grüne vor Ort als auch die Landesebene haben jahrelang mehrfach betont, dass der Flughafen auf illegale Weise und zu Lasten der Steuerzahlenden künstlich am Leben gehalten wird. Die Flughafengesellschaft steht beim Kreis Kleve mit 34 Millionen in der Kreide. Da der Flughafen am Niederrhein im letzten Jahr nicht einmal seine Schuldzinsen in Höhe von 1,4 Millionen Euro beim Kreis Kleve begleichen konnte, beschloss der Kreistag unverständlicherweise und in geheimer Abstimmung, stattdessen Anteile des Flughafens zu übernehmen. Absurderweise kauft der Kreistag so seinem Gläubiger die eigenen Forderungen ab.

Doch damit nicht genug: Der Wert dieser „Schrottpapiere“ des defizitären Flughafens darf stark angezweifelt werden. Der Flughafen verlor alleine im Jahr 2011 700.000 Passagiere und das Betriebsergebnis brach um 50 Prozent ein. Der Flughafen begründet dies mit der Luftverkehrsabgabe und der starken niederländischen Konkurrenz.

Die CDU im Land hat uns jüngst unsere „ungenierte“ Kritik in diesem Fall vorgeworfen. Nun sind wir gespannt, ob sie die EU nach der Verfahrensaufnahme auch beschimpfen wird.

20Jan

Bewegung aus der Steckdose – Perspektiven der Elektro-Mobilität für Nordrhein-Westfalen

Einladung zur Veranstaltung im Landtag

Bewegung aus der Steckdose – Perspektiven der Elektro-Mobilität für Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Elektromobilität wird unser Mobilitätsverhalten deutlich verändern und mehr sein als Fahrzeuge mit Steckdose. Bislang sind Pedelecs die bezahlbare Alternative zu fossil angetriebenen Fahrzeugen. Bis in Nordrhein-Westfalen massenhaft Elektrofahrzeuge fahren müssen noch viele Fragen geklärt werden: Wie wird das Mobilitätsverhalten der Zukunft mit welchem Individualverkehr aussehen? Welche Marktpotenziale für welche Branchen bestehen? Welche Chancen und Probleme liegen in der Speicherung von Strom? Welche Anreize müssen geschaffen werden, um die Elektromobilität konkurrenzfähig zu machen? Sie sind herzlich eingeladen, dies zu diskutieren am

Freitag, 10. Februar 2012, 15 – 18.30 Uhr,
Plenarsaal, Landtag NRW, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

15.00   Uhr:     Begrüßung

15.15Uhr        Perspektiven der Elektromobilität
Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr Horst Becker

Talkrunden

15.35   Uhr      Talkrunde Technik
Prof. Dr.-Ing. Jens Haubrock, FH Bielefeld
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Krome, FH Hamm-Lippstadt

16.20 Uhr       Pause

16:50 Uhr       Talkrunde Verkehr
Franz P. Linder, Planungsbüro Südstadt
Martin Tönnes, Planungs- und Verkehrsdezernent RVR

17.35 Uhr       Talkrunde Wirtschaft
Prof. Dr. Lehner, Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen
Prof. Dr. Andreas Knie, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, Berlin

18.20   Uhr      Schlusswort und Verabschiedung

18.30   Uhr      Ende
Anmeldung: Bitte nur per Email an birgit.mueller@landtag.nrw.de
Für den Einlass in den Landtag bitte einen Ausweis mitbringen. Wenn Sie mit dem PKW anreisen und in der Landtagsgarage parken wollen, geben Sie bitte das Kennzeichen an.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Wibke Brems, Arndt Klocke, Daniela Schneckenburger

15Dez

PM: Endlich Signale aus Berlin zur Realisierung des RRX

 RRX-Logo der Projektgruppe Rhein-Ruhr Express im NRW-Ministerium für Bauen+Verkehr 

Zu der heutigen Vorstellung des Investitionsrahmenplanes 2011 bis 2015 zur Verkehrsinfrastruktur des Bundes erklärt Arndt Klocke MdL, verkehrspolitischer Sprecher:

„Laut Bundesverkehrsminister Ramsauer werden nach den aktuellen Planungen insgesamt 184 Millionen Euro für den Rhein-Ruhr Express (RRX) zur Verfügung gestellt. Davon sind 44 Millionen Euro für den Bahnhof Dortmund, der Rest für den ersten Planfeststellungsbereich im Raum Köln, Leverkusen  und Langenfeld vorgesehen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, bei einem Gesamtvolumen von mindestens zwei Milliarden Euro.

Im ersten Entwurf des Investitionsrahmenplans im September war der RRX noch nicht berücksichtigt worden. Diese dramatische Fehlplanung konnte jedoch durch den Druck des NRW-Landtages, in zahlreichen Gesprächen mit der Bundesregierung mit Staatsekretär Becker und Minister Voigtsberger verhindert werden. Nun liegt es an der Bahn AG, das für das Jahr 2013 in Aussicht gestellte Baurecht für die ersten Abschnitte zu realisieren.

Derzeit laufen alle Verfahren für den ersten Planfeststellungsbereich zwischen Köln-Mülheim und Langenfeld-Berghausen. Weiterhin ungeklärt von Seiten der Bundesregierung bleibt die vollständige Baufinanzierung des RRX. Das Rhein-Ruhrgebiet als größter Ballungsraum Europas braucht dringend eine bessere und zukunftsfähige Schienen-Nahverkehrsverbindung für die kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen in dieser Region.

Das aktuelle Konzept zur Optimierung der RE-Linien ist ebenfalls ein wichtiger Schritt, er reicht jedoch perspektivisch nicht aus um die tagtäglichen Pendlerströme zu bewältigen.“

09Dez

PM – Wolter&Klocke: Mobilpass für alle sozial Benachteiligten im Rheinland

Zur heutigen Entscheidung zur Einführung eines Mobilpasses für alle sozial Benachteiligten im Rheinland erklären Andreas Wolter (Fraktionsvorsitzender GRÜNE im VRS) und der Kölner Landtagsabgeordnete Arndt Klocke (Verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE):
 
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg führt ab dem 01. März kommenden Jahres ein verbundweites Sozialticket ein. Am heutigen Freitag hat die Zweckverbandversammlung des VRS einen entsprechenden Beschluss gefasst. Demnach bietet der Verbund ein rabattiertes Monats- und 4-Fahrtenticket an.
 
Das Monatsticket ist deutlich über 50 % günstiger ist als das reguläre Ticket. Der Einigung war ein monatelanges Tauziehen vorangegangen, weil die unterschiedlichen Interessen der Kreise und Städte unter einen Hut gebracht werden mussten. Dies ist nach der flächendeckenden Einführung des Schülertickets die zweite große Änderung im Zeitkartensortiment des VRS in diesem Jahr. “Der VRS hat trotz der angespannten Finanzlage der Kommunen und der verschiedenen sozialpolitischen Schwerpunktsetzungen bewiesen, dass er handlungsfähig ist. Das es nun nicht nur in Köln und in Bonn sondern für alle Rheinländer ein Sozialticket gibt, ist ein großer Erfolg”. kommentiert Andreas Wolter der Fraktionsvorsitzende der Grünen im VRS die Entscheidung.
 
Vor dem Hintergrund der Finanzierungsschwierigkeiten hatten sich die Kölner und Bonner Vertreter in Bezug auf Preise und Ticketvielfalt am Ende bewegen müssen, um die Einführung nicht noch in letzter Minute platzen zu lassen. Arndt Klocke, MdL, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag ergänzt:  „Die Einführung des Sozialtickets im Rheinland ist aus sozial- und verkehrspolitischer Sicht ein großer Erfolg. Das Land NRW stellt in diesem Jahr erstmals den Kommunen und Verbünden Geld für die Einführung eines vergünstigten Tickets zur Verfügung. So wurden beispielsweise für Köln 1,86 Mio. Euro für das Jahr 2011 bereitgestellt.“

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