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Verkehr

 

 

06Mrz

Interview zur Verkehrspolitik – Stadtteilmagazin “Für Nippes”: Auf ein Kölsch im Kappes

Kappes1Auf ein Kölsch im Kappes mit Arndt Klocke
Landtagsabgeordeter aus Ostwestfalen ist fest im Rheinland verwurzelt

Eigentlich wollte Arndt Klocke Lehrer werden. Dann kam vieles anders und seit 2012 sitzt der 44-Jährige für Bündnis 90/Die Grünen zum zweiten Mal im Düsseldorfer Landtag. Als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist der in Vlotho aufgewachsene Referent, der seit 2002 in Nippes wohnt, genau der richtige Ansprechpartner für unseren Schwerpunkt-Thema Verkehr.

Für Nippes: Herr Klocke, was kann ein Landtagsabgeordneter in Düsseldorf für Nippes tun?

Arndt Klocke: Das hängt vom Themenschwerpunkt ab. Beim Verkehr ist es beispielsweise der Radverkehr oder der Flughafen, Thema Nachtfluglärm. Ein großer Schwerpunkt ist die Sanierung der Brücken rund um Köln. (…hier finden Sie das gesamte Interview…)

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Wir danken für die freundliche Genehmigung der Redaktion “Für Nippes“; Fotos Biber Happe

27Feb

Düsseldorfer Airport beantragt mehr Kapazitäten – Grüne dagegen

nachtflug

Der Düsseldorfer Flughafen hat heute bei der Landesregierung eine Ausweitung seiner Kapazitäten beantragt. Dazu Arndt Klocke, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion: “Die vom Flughafen Düsseldorf als großes Entgegenkommen an die Fluglärmbetroffenen dargestellten Änderungen sind unzureichend. Wir Grünen lehnen die beantragte Kapazitätserweiterung ab und verweisen auf die klaren Festlegungen im Koalitionsvertrag.

Der Angerlandvergleich, der vor 50 Jahren Rahmenbedingungen für den Flugbetrieb im Einklang mit den Anliegergemeinden gesetzt hat, wäre durch eine Genehmigung verletzt. Auch der veränderte Antrag umfasst immer noch die Erhöhung der planbaren Flugbewegungen auf 60 pro Stunde im Zweibahnbetrieb. Dies führt zu einer unzumutbaren Mehrbelastung der Bevölkerung durch Fluglärm. Wir brauchen stattdessen eine deutliche Verbesserung bei der Einhaltung der Verspätungsregelung und dadurch mehr Ruhe in den Tagesrandzeiten.”

27Feb

AGFS Kongress 2015 – urban, grün und nahmobil

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Am 26. Februar 2015 fand der jährliche AGFS-Kongress in der MESSE ESSEN statt. Zehn Referenten beleuchteten das Thema des Kongresses „Das Quartier: urban, grün und nahmobil“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeigten dabei Maßnahmen für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung auf. Eingeleitet wurde der Kongress von Landesverkehrsminister Groschek

Das Quartier ist das unmittelbare, tägliche Lebensumfeld seiner Bewohner und ist der Raum für soziale Interaktionen, Nahversorgung, Bewegung und im Idealfall auch Naherholung. „Zukunftsfähige Quartiere sind so gestaltet, dass ihre Bewohner sich gerne im öffentlichen Raum bewegen und aufhalten. Die Nahmobilität zu fördern ist dabei eine Grundvoraussetzung, um Stadtviertel in lebens- und bewegungsfreundliche Räume zu verwandeln“, erläuterte Christine Fuchs, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte. In diesem Sinne bot die AGFS den fast 500 Kongress-TeilnehmerInnen ein breit gefächertes Kongress-Programm, dass neben zeitgemäßen Konzepten und Leitbildern für eine nachhaltige Quartiersplanung, auch Zahlen und Fakten zur Mobilität und Verkehrssicherheit im Quartier sowie Best-Practice-Beispiele umfasste.

Auf dem Kongress wurden zwei neue Fachbroschüren, „Städte in Bewegung – Ideen für eine bewegungsaktivierende Infrastruktur“ und „Fortschritt – Ein Plädoyer für den Fußverkehr“, sowie ein neuer Film seitens der AGFS vorgestellt. ‚Städte in Bewegung – die Transformation der Straße‘ gibt mit anschaulichen Zukunftsbildern Antworten auf die Frage, wie die Stadt von morgen aussehen muss, um eine gesunde und zukunftsfähige, sprich nahmobile, Mobilität für Alle zu ermöglichen.

 

Foto 2

19Feb

Fahrradklimatest – Fahrrad als Mobilitätsträger der Zukunft ernst nehmen

Grünes Fahrrad

Der heute vorgestellte Fahrradklima-Test macht deutlich: Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft mit dem meisten Wachstumspotenzial und der größten Klimafreundlichkeit. Dabei ist die Spannbreite der Infrastrukturqualität in den NRW-Kommunen groß.

Herzlichen Glückwunsch an Münster als bundesweit fahrradfreundlichste Kommune! Insgesamt geht ein Drittel aller Auszeichnungen nach NRW. Besonders hervorzuheben ist Wuppertal, deutschlandweiter Aufholer des Jahres unter den Großstädten. Die dort jüngst eröffnete 23 Kilometer lange Radstraße „Nordbahntrasse“  zeigt, dass mit bürgerschaftlichem Engagement große Schritte zum Mobilitätsmix der Zukunft geschafft werden können.

Doch neben Licht gibt es auch Schatten. Deutlich wird auch, dass es konsequenter und breiter politischer Unterstützung auf allen Ebenen bedarf, um den klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Radverkehr voranzubringen. Während die Bundesregierung den Radverkehr als verkehrspolitisches Gimmick behandelt, setzt NRW auf Radschnellwege, den Radwegebau an Landstraßen und die Unterstützung der Kommunen bei fahrradfreundlichen Vorhaben. 71 NRW-Kommunen sind bereits Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden, was für diese gleichermaßen Ansporn wie Herausforderung darstellt.

Klar ist: Verkehrspolitische und städtebauliche Gewinner der Zukunft werden diejenigen Städte und Gemeinden sein, die bereits heute konsequent auf einen modernen Mobilitätsmix mit einem wachsenden Radverkehrsanteil umsteuern. Dabei spielt das Fahrrad neben Car-Sharing, Bus, Bahn und Zug eine entscheidende Rolle. Was in Kopenhagen, Amsterdam und Wien möglich ist, wird auch in Städten wie Mönchengladbach, Bochum und Köln gelingen.

Wer wissen will, wie seine Heimatstadt abgeschnitten hat, findet die Ergebnisse des aktuellen Fahrradklima-Tests hier.

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