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20Apr

Auf verkehrspolitischer Fahrradtour in Viersen

Am Mittwoch hatte die Direktkandidatin der Grünen im Wahlkreis Viersen I, Martina Maaßen, Grüne aus Bund und Land zu einer Fahrradtour durch Viersen eingeladen. Bettina Herlitzius, MdB und Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags, und der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Arndt Klocke konnten gewonnen werden.

Zwischenstationen waren u.a. die umstrittene Viersener Kurve und die Gabionenwand in Dülken. Jürgen Tenhagen von der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm berichtete vom zähen, jahrelangen Ringen um die Verbesserung des Lärmschutzes für die Anwohner an der Mevissenstrasse. Die BI steht dem 2-gleisigen  Ausbau der Bahnstrecke Dülken – Kaldenkirchen kritisch gegenüber. Klocke und Herlitzius betonten übereinstimmend, dass der Ausbau für den Kreis Viersen verkehrs- und wirtschaftspolitisch sinnvoll ist und von Grünen gewollt wird, allerdings nicht ohne ausreichenden Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner. An der eingleisigen Strecke entlang war der Bahnhof  Boisheim mit seinen Park&Ride Angebot und den Fahrradboxen nächstes Ziel.

Bei der Diskussion im gut gefüllten Saal des „Conny’s come in“ wurde lebhaft über  Möbilität und demographischen Wandel diskutiert. Die Forderung aus dem Plenum: „Wir brauchen Radwegeausbau nach niederländischem Modell und bessere Möglichkeiten Radverkehr und ÖPNV miteinander zu verbinden.“  Bei Arndt Klocke wurden mit dieser Forderung offene Türen eingerannt. „Das ist eines der Themen, die mir besonders am Herzen liegen. In den vergangenen zwei Jahren haben wir im Land die Mittel für Radwegebau verdreifacht und die Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Städte“ unterstützt. Es gibt inzwischen eine Graswurzelbewegung in Sachen Radmobilität, was ich sehr begrüße. Das Fahrrad wird zunehmend als Verkehrsmittel und nicht nur als Freizeit-oder Sportgerät betrachtet.“

Die Landesgrünen wollen in den nächsten fünf Jahren deutlich mehr Geld für Infrastrukturmaßnahmen in die Hand nehmen. Denn nur wenn ein gutes Angebot vorhanden ist, wird es auch genutzt. Bettina Herlitzius sieht hier auch den Bund in der Pflicht. Im Rahmen des nationalen Radwegekonzeptes werden vom Bund keine oder nur unzureichende Mittel bereitgestellt.

16Apr

NRW-Piraten fordern einen kostenfreien Öffentlichen Personennahverkehr – Kosten für das Land: Gut 1,8 Milliarden Euro

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe verkehrspolitisch Interessierte,

in ihrem gestern verabschiedeten Wahlprogramm wollen die Piraten das in NRW verfolgte Verkehrskonzept grundlegend ändern. Sie fordern nicht nur einen fahrscheinfreien ÖPNV, sondern wollen einen kostenfreien öffentlichen Verkehr durchsetzen. Im Programmtext heißt es: „Der öffentliche Personennahverkehr zum Nulltarif steigert die Anziehungskraft unserer Städte für auswärtige Besucher“ und „Bis zur Einführung des von uns angestrebten Nulltarifs erhöht ein einfach und übersichtlich gestaltetes Tarifsystem die Nutzungschancen“.

Was dies in konkreter Politik bedeutet, habe ich in folgendem Brief zusammengefasst: Piraten – Kostenloser ÖPNV unfinanzierbar

13Apr

Arndt Klocke im Radlager Köln – Thema: E-Bike Boom

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In diesem Wahlkampf bin ich mit einem modernen E-Bike zu meinen Terminen im Kölner Wahlkreis unterwegs.  Das Video entstand beim Abholen des Rades im Nippeser Fachgeschäft „Radlager“. Geschäftsführer Lothar Könekamp erläutert ein paar Hintergründe zum aktuellen Fahrrad- und insbesondere E-Bike Boom. Im letzten Jahr wurden in Deutschland 310000 Elektroräder verkauft. Mein Rad wird zu Hause mit Erneuerbarem Strom aufgeladen. Ein Ladevorgang kostet etwa 50 Cent und ist alle 3-4 Tage nötig. Für besseren Verkehr!

13Apr

PM Klocke: Grüne fordern Radabstell-Möglichkeiten am Hauptbahnhof – “Tagtägliche Situation am Breslauer Platz untragbar”

Zum Rad-Chaos an der neuen KVB-Station „Breslauer Platz“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Arndt Klocke, bisheriger Landtags-Abgeordneter und Kölner Landtags-Kandidat: 

„Die Umgestaltet des Breslauer Platzes ist weitestgehend abgeschlossen. Versäumt wurde jedoch das Anbringen von ausreichenden Radabstell-Möglichkeiten. Dies führt tagtäglich dazu, dass die Pendlerinnen und Pendler ihre Räder an den umliegenden Begrenzungspfosten, Schildern und am Geländer der kompletten Station anschließen müssen. Mittlerweile ist der Platz um die Station tagtäglich völlig mit Rädern zugestellt. Die Kölner Radstation in den Bahnbögen ist für viele keine Alternative. Sie ist zu klein, nicht NutzerInnen-freundlich und zu abgelegen. Bei der Neugestaltung des Platzes hätte eine Radstation nach Vorbild der Stadt Münster angelegt werden müssen, um an diesem zentralen Verkehrsknoten nur halbwegs den heutigen Bedarf an Rad-Abstellmöglichkeiten zu schaffen. Das Fahrrad boomt derzeit wie nie zuvor, die Verkaufs- und NutzerInnenzahlen steigen ständig. Am Breslauer Platz ist nun dringend Abhilfe notwendig. Die Stadtverwaltung sollte ihren rührigen Radbeauftragten dabei unterstützen, an der Stelle wenigstens zügig mobile Abstellanlagen zu installieren. Stadtweit braucht es eine Offensive für mehr Radstellplätze. Auch an anderen Orten, wie beispielsweise am Ehrenfelder S-Bahnhof fehlen ausreichend Möglichkeiten. Ein von den Grünen initiierter Beschluss der Bezirksvertretung gehört umgesetzt.“

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